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Willkommen zum Centro Giacometti

Ausstellung „Die Gesichter von Soshana und Alberto Giacometti“



"Die Gesichter von Soshana und Alberto Giacometti" ist der Titel der im Salone des Centro Giacometti in Stampa vom 3. Juli bis zum 29. August 2021 eingerichteten Ausstellung. Die Veranstaltung zelebriert die unerwartete Begegnung zwischen Giacomettis unsichtbarer Präsenz und dem absoluten Pinselstrich von Soshana, einer österreichischen Malerin und Freundin des Schweizer Künstlers. Die ausgestellten Kunstwerke betonen die Verbindung zwischen den Bedeutungen des Gesichts der Erinnerung, der Abwesenheit und des Traumas, um eine Beziehung zwischen feministischer Theorie und phänomenologischer Ästhetik aufzuzeigen.

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Biografia di Zaccaria Giacometti in italiano

La vita del Bregagliotto d'origine Zaccaria Giacometti (1893-1970), che fu docente di diritto costituzionale e rettore dell'Università di Zurigo, rispecchia la storia del 20esimo secolo. Andreas Kley ha scritto una sua biografia in tedesco che era stata presentata in Bregaglia il 19 luglio 2014. Questa biografia, ampliata dall'autore e attentamente redatta e completata da Paolo Fontana, è uscita in italiano, esattamente 70 anni dopo la scomparsa del professor Giacometti.
Leggi la recensione nel Corriere del Ticino dell'11 gennaio 2021

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Rui Chafes, Schlaflose Augen, 2020, iron, 302  x 61 x 860 cm, Stampa, private collection
www.ruichafes.net / DASartes /

   

Una storia che somiglia molto a un’epopea alpina

Muzzano (Lugano), 14.12.2020 / È stata pubblicata oggi lel Corriere del Ticino la critica di Matteo Airaghi del volume di Saveria Masa sul passo del Muretto edito dalla Fondazione Centro Giacometti e dalla Fondazione Gaudenzio e Palmira Giovanoli. Si legge tra l’altro: “… il Muretto rischierebbe però di diventare davvero solo una chicca per escursionisti ardimentosi se non ci fosse chi ne coltiva la memoria. In questo senso si può senza remore definire provvidenziale il saggio che, con il ritmo del romanzo, la benemerita storica valtellinese Saveria Masa, in una superba operazione transfrontaliera (ma il Muretto è fatto per unire e non per dividere), ha dedicato alle vicende straordinarie di questa, per secoli fondamentale, via di transito retica.”
Vai al Corriere del Ticino / Leggi tutto

   

Installierung einer Skulptur von Rui Chafes

Stampa 25.11.20 / In Anwesenheit des portugiesischen Künstlers Rui Chafes wurde heute eine seiner Skulpturen an ihr Endstandort platziert. “Schlaflose Augen”, so heisst die speziell für den Garten des ehemaligen Hotels Piz Duan konzipierte Skulptur, machte über zwei Flugetappen eine Verschiebung von rund 30 Metern durch. Auf der Kippe stehend wurde sie auf einer über den Fluss Maira schwebende Holzplattform festgeschraubt. Diese unerwartete Erscheinung, dieses ausserordentliche Objekt wird von nun an einem historisch bedeutsamen Ort Leben einhauchen, der in einer Optik von internationaler Gegenwartskunst und -kultur neu entdeckt werden kann.

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Wie geht ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

Giacometti Art Walk

Linea Centro Giacometti

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Statements

Claudia Demel

Ich möchte behaupten, dass das Werk der Giacomettis nur zu verstehen ist, wenn man die Auseinandersetzung mit den Künstlern selbst sucht. Und diese Suche führt einen zwangsläufig ins Bergell und nach Stampa als einen Ort der lebenslangen Inspiration und Verbindung.
Ermöglichen wir also diese Reise durch das Dreigestirn der Künstlerfamilie Giacometti aus Werk – Personen – Schaffensort all jenen, die sich auf diese spannende Reise begeben wollen. Lassen wir den Stern Stampa erleuchten. Ich helfe sehr gern dabei.

Claudia Demel, Basel, Kunstinteressierte und Fachjournalistin