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Willkommen zum Centro Giacometti

Neue Augusto Giacometti-Biografie

Die neue Biografie von Augusto Giacometti ist nun verfügbar. Die Präsentation fand am 25. Juni 2022 um 20.00 Uhr in der Mensa der Sekundarschule Samarovan in Stampa statt. Claudia Demel, welche die deutschen Texte bearbeitet hat, las Zitate aus den 11 Buchkapiteln vor, welche die Lebensetappen von Giacomettis Leben beschreiben. Autor Marco Giacometti fasste diese Lebensetappen zusammen und erläuterte die Buchentstehung. Das Projekt startete im Sommer 2015.
Das Buch, ein Doppelband, kann zum Preis von 95.00 CHF beim Centro Giacometti oder über jede Buchhandlung bezogen werden. Kritik von Andrin Schütz in der Südostschweiz vom 20.9.22 lesen / Kolumne von Marco Giacometti in der Südostschweiz vom 29.8.22 lesen / Artikel von Philipp Meier in der NZZ vom 23.8.22 lesen / Artikel von Gerhard Mack in der NZZ am Sonntag vom 26.6.22 lesen / Beitrag in Regionaljournal Graubünden vom 30.6.22 hören (ab. Min. 6:47)

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Da Parigi: spot sulla Bregaglia

Parigi, 9.9.22 / La Fondation Alberto et Annette Giacometti di Parigi espone attualmente una piccola serie di opere di Alberto Giacometti in un'ottica molto particolare: il ruolo del paesaggio di montagna nell’opera dell’artista. Della Bregaglia dunque.
Il titolo della mostra «Un albero come una donna, una pietra come una testa» rimanda a delle sculture che Giacometti fece tra il 1950 e il 1954 partendo da esperienze fatte in Bregaglia: il bosco e le radure sopra Stampa, le torri di granito dello Spazzacaldeira sopra Vicosoprano.
Il curatore Romain Perrin ha scelto una serie di sculture, dipinti e acquerelli che Alberto fece a Stampa e a Maloja oppure che creò pensando a luoghi nella sua valle d'origine. Questo è molto interessante, perché riprende uno degli obiettivi di mediazione culturale che ci sta molto a cuore: l'immaginario dell'opera di Alberto Giacometti nato in Bregaglia. Vai al sito della mostra

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Dr. Christian Torner zu Besuch in Stampa

Stampa, 31.8.22 / Zwei Tage war Dr. Christian Torner bei uns im Bergell zu Besuch, der zusammen mit Dr. Stella A. Ahlers als Geschäftsführer der Stiftung Ahlers Pro Arte GmbH in Herford bei Hannover amtet. Die Ahlers-Stiftung überliess dem Centro Giacometti leihweise zwei wertvolle Objekte aus ihrer Sammlung zur Ausstellung, und Dr. Torner überzeugte sich vor Ort von der Integration dieser Exponate in die lokale Örtlichkeit.

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Il Centro Giacometti alle giornate Grigionitaliane di Roveredo

Il Centro Giacometti è stato invitato a un momento d’incontro e di condivisione fra Grigionitaliani e di presentazione del Grigionitaliano a tutti coloro che lo visitano di sfuggita o lo conoscono poco. In cartellone per il 20 e 21 agosto a Roveredo vi sono vari spettacoli musicali e teatrali, esposizioni, una fiera gastronomica ed altro. Alle ore 14.00 di sabato Marco Giacometti ha presentato la nuova biografia su Augusto Giacometti, pubblicata in tedesco dalla casa editrice Scheidegger & Spiess. Ha letto testi scritti in italiano in varie fasi della sua vita, illustrandoli con immagini, e ha presentato il ruolo di questo pittore di Stampa nel panorama culturale tra il 1890 e il 1947. Vai al sito della Pgi

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L’artista sudafricano Strijdom van der Merwe a Stampa

Stampa, 13.8.22 / Begleitet von Friederike Schmid, Kulturvermittlerin, hat Strijdom van der Merwe heute das Bergell besucht. Er hielt auch in Stampa an und besuchte das Centro Giacometti. Er ist ein Landart-Künstler, der aussergewöhnliche Kreationen in der Natur schafft, mit Materialien, die er vor Ort findet, und die nach Minuten, Stunden oder Wochen verschwinden und wieder Teil der lokalen Landschaft werden. Derzeit ist er Artist in Residence am Kantonsspital Chur.

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

In Stampa vollbrachten die Künstler der Familie Giacometti in der modernen Malerei ein Feuerwerk der Evolution. Wie geht aber ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

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Mario Negri

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Qualcosa della sua valle, dei suoi monti, i dirupi del Piz Duan, le spaccature fendenti del Sciora, è rimasto come segno indelebile nelle sue sculture. Lo scabro, il roccioso, il ferrigno, l'impervio, il solenne, il disadorno, il solitario, il selvaggio sono rimasti in lui come radici che affondano nella sua terra.
Mario Negri, 1966