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Willkommen zum Centro Giacometti

Sohn des Malers Ernst S. Geiger zu Besuch in Stampa

Stampa, 17. Oktober 2018 / Christoph Geiger (geb. 1942), der jüngste Sohn des Schweizer Malers Ernst Samuel Geiger (1876-1965) war heute zu Besuch in Stampa. Mit Dora Lardelli und Remo Maurizio hatte dieser im Jahr 1999 in der Ciäsa Granda eine Ausstellung mit Werken seines Vaters organisiert. Nun kam er noch einmal ins Tal, das sein Vater um die Jahrhundertwende für seine Dissertation im Fach Forstbotanik* näher untersuchte.

Ernst S. Geiger weilte am 28. September des Jahres 1899 in Soglio, als Giovanni Segantini starb und nahm an dessen Beerdigung teil. Bei dieser Gelegenheit lernte er Giovanni Giacometti kennen, mit dem er später gemeinsam an Ausstellungen teilnahm. Erhalten sind drei Briefe, die Giacometti an Geiger schickte**.

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Fondazione Centro Giacometti: Jahresbericht 2017

Stampa, im September 2018 / Wie das Jahr 2015 stand auch das Berichtsjahr für uns im Zeichen der Vorbereitung von künftigen Produkten, Ausstellungen und Publikationen. Das Schwergewicht lag dabei auf die Arbeiten zur Realisierung der deutschen Fassung von Giacometti Art Walk® und zur Vorbereitung der interaktiven Ausstellung „Da ün Giacometti e l’altar“, von einem Giacometti zum nächsten. Beide Aktivitäten banden denn auch das Gros der aufgewendeten Finanzmittel und sind 2018 mit ihrer Präsentation fertiggestellt worden.

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Selfie mit Emil in Stampa

Anlässlich eines Besuches in Stampa liess sich Emil Steinberger spontan von seiner Ehefrau Niccel zusammen mit deren Mutter Edda und Marco Giacometti am Eingang der Ausstellung “Da ün Giacometti e l’altar”  fotografieren. Vier lachende Gesichter, eine nicht unübliche Situation bei einem Zusammensein mit dem grandiosen Schweizer Kabarettisten (Foto ® Niccel Steinberger). Gehe zur Seite von Emil und Niccel Steiberger: edition-e.ch .

   

Eberhard W. Kornfeld zum 95.sten Geburtstag

Stampa, 21. September 2018 / Der in Bern tätige und wohnhafte Kunsthändler, Auktionator, Sammler und Verleger Eberhard W. Kornfeld wird am kommenden Sonntag 95 Jahre alt. Wir haben ihn vor gut 40 Jahren bei einem seiner jährlichen Besuche im Bergell kennengelernt. Seit seinen ersten Begegnungen mit Alberto Giacometti in Stampa und Maloja ist es für Eberhard Kornfeld zur Gewohnheit geworden, die gleichsam zur Heimat gewordenen Orte im Maira-Tal immer wieder neu zu besuchen und zu sehen. So belebten sich die Erinnerungen von damals jedes Mal von Neuem. Nach Albertos Tod war seine Ansprechperson in Stampa lange Sina Dolfi-Giacometti (1913-2011), meine Grossmutter, mit der er hier oben abgebildet ist (Foto um 1980). Auch dieses Jahr, am 4. August 2018, war er noch hier, von seiner Frau Yvonne begleitet. Zu seinem runden Geburtstag wünschen wir dem «Sonntagskind», von Stampa aus, alles Gute. Wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen.

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

   

Das Centro Giacometti zu Gast in der Zürcher Kunsthalle

Zürich / Bis zum 4. November 2018 findet in der Zürcher Kunsthalle das Wissenschaftsfestival der Universität Zürich «100 Ways of Thinking» statt. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung, ein Festival und eine Begegnungsstätte, sie verwandelt die Kunsthalle Zürich in ein Laboratorium für Forschung, Kunst und Lehre und beleuchtet die Kreativität und grosse Diversität der universitären Forschung. In Zusammenarbeit mit dem Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich ist das Centro Giacometti präsent mit einer Fotoausstellung über die beiden Cousins Zaccaria und Alberto Giacometti; Ausgewählte Spielfilme aus dem Videoguide Giacometti Art Walk® zeigen den forschenden Künstler an der Arbeit.

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Das Centro Giacometti will eine umfassende, vertiefte und fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Schaffen der Persönlichkeiten der Familie Giacometti im Zusammenhang mit dem kulturellen Erbe des Tals fördern. Zu diesem Zweck sollen im Bergell Angebote geschaffen und Strukturen errichtet werden, die geeignet sind, Interessierten den Zugang zu diesem Kulturerbe zu erleichtern, womit auch ein Beitrag zur Anregung des kulturellen Lebens und der nachhaltigen Entwicklung des Tals geleistet werden soll.

Als Element des Polo culturale von Stampa will es das Giacometti-Werk kontextualisieren sowie das kulturelle Erbe sowie die Geschichte und die Natur dieses am Übergang von der Lombardei zum Engadin liegenden Tals zur Geltung bringen und erforschen. Das Angebot wird sich ausserdem im Bildungs- und Arbeitsbereich erstrecken und verschiedene Alters- und Publikumsgruppen ansprechen.

Das Projekt ist von der Gemeinde Bregaglia im Rahmen ihrer Entwicklungstrategie anerkannt. Die planerischen Grundlagen sind im Rahmen des "Polo culturale Stampa" erfüllt. Das Centro Giacometti ist in der Liste der zu realisierenden Projekte aufgeführt, die von den Regionen Oberengadin, Bregaglia und Poschiavo im Rahmen der "Agenda 2030 Graubünden" im Frühjahr 2015 erarbeitet wurde (Dokument herunterladen).

Das Centro wird von der Stiftung Centro Giacometti realisiert und betrieben. Der Betrieb wird zur nachhaltigen Entwicklung des Bergells beitragen. Das Centro wird auf die Bedeutung der anderen wichtigen Lebensmittelpunkte der Künstler Rücksicht nehmen; im Fall von Alberto Giacometti sind es Paris, Genf, Schiers und Maloja, bei Giovanni Maloja, bei Augusto Florenz und Zürich und bei Zaccaria Zürich.

 


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Da ün Giacometti e l'altar

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Linea Centro Giacometti

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Statements

Alois Vinzens

Das Centro Giacometti in Stampa, eines der wenigen noch möglichen bedeutungsvollen kulturellen Projekte in Graubünden, hat eine echte Chance auf Unterstützung durch den GKB Beitragsfonds. Wichtig ist aber, dass das Projekt professionell geführt wird, und dass auch die Region hinter dem Vorhaben steht.
Alois Vinzens, CEO der Graubündner Kantonalbank, Chur, 3.6.10