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Willkommen zum Centro Giacometti

Il Centro Giacometti alle giornate Grigionitaliane di Roveredo

Il Centro Giacometti è stato invitato a un momento d’incontro e di condivisione fra Grigionitaliani e di presentazione del Grigionitaliano a tutti coloro che lo visitano di sfuggita o lo conoscono poco. In cartellone per il 20 e 21 agosto a Roveredo vi sono vari spettacoli musicali e teatrali, esposizioni, una fiera gastronomica ed altro. Alle ore 14.00 di sabato Marco Giacometti presenterà la nuova biografia su Augusto Giacometti, pubblicata in tedesco dalla casa editrice Scheidegger & Spiess. Leggerà testi scritti in italiano in varie fasi della sua vita, illustrandoli con immagini, e presenterà il ruolo di questo pittore di Stampa nel panorama culturale tra il 1890 e il 1947. Vai al sito della Pgi

 

Fondazione Centro Giacometti: Jahresbericht 2021

Stampa, Juli 2022 / Schwerpunkte der Tätigkeiten des Centro Giacometti im Berichtsjahr war die Organisation und Durchführung von zwei Ausstellungen und die Fortführung der Arbeit an der Augusto-Giacometti-Biografie, die im Juni 2022 rechtzeitig zum 75. Todesjahr des Künstlers erschien. Im Austausch mit der Regionalentwicklerin der Region Maloja beschäftigte sich das Centro Giacometti auch mit einem Ausstellungskonzept in zwei historischen Gebäuden.

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Auf Wiedersehen Giacometti Art Walk

Ab dem 20. Juli 2022 ist die als Giacometti Art Walk bekannte App des Centro Giacometti nicht mehr in den App Stores verfügbar. Die neuen Anforderungen auf der Ebene der Datenschutzverwaltung von Google, die immer strenger werden, würden eine Änderung und Neuverpackung der Anwendung erfordern. Aber die Tools, mit denen die App 2016 erstellt wurde, sind heute zu alt, um mit dem neuen Android SDK kompatibel zu sein.
Leider endet also der Lebenszyklus dieser Anwendung.

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Die Farbe und Ich - Augusto Giacometti und Katharina Lichtner, eine Begegnung

Für Augusto Giacometti (1877-1947) war Malerei eine «Kunst des Farbigen». Er schrieb: «Immer war es mir, als ob es ein Leben der Farbe an sich geben müsse». Aus Anlass des 75.sten Todesjahres des Bergeller Malers beleuchtet die Ausstellung Die Farbe und Ich: Augusto Giacometti und Katharina Lichtner – Eine Begegnung das Werk zweier Künstler, welche die Farbe im Zentrum ihrer Malerei stellen. Unabhängig voneinander gelangen sie in ihren Abstraktionen zu einer erstaunlich ähnlichen Haltung: er, für den Malerei ein farbiger Organismus ist, und sie, die Formen verwischt und Farben mutig und unverblümt sprechen lässt. Die Ausstellung zeigt Gedanken und, anhand von Reproduktionen, das Schaffen Augusto Giacomettis und stellt diese, fliessend ineinander, Originalen der Münchner Künstlerin Katharina Lichtner gegenüber. Katalog herunterladen
Das Talmuseum Ciäsa Granda zeigt runf 50 Werke Augusto Giacomettis. Mehr lesen

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

In Stampa vollbrachten die Künstler der Familie Giacometti in der modernen Malerei ein Feuerwerk der Evolution. Wie geht aber ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

Giacometti Art Walk

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Statements

Christoph Beat Graber

Ich denke, dass Ihr Projekt einen wichtigen Beitrag leisten könnte, eine Art von Tourismus ins Bergell zu locken, der zum Tal passt und seine nachhaltige Entwicklung fördert.
Prof. Dr. jur. Christoph Beat Graber, Leiter der Forschungsgruppe Grenzüberschreitendes Kommunikations- und Kulturrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern, 18. Juli 2011