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Willkommen zum Centro Giacometti

Finissage des Gedenkjahres am 10. Oktober

Die Fondazione Centro Giacometti organisiert eine Finissage des Alberto Giacometti gewidmeten Gedenkjahres 50 Jahre nach seinem Tod. Der Anlass findet am Montag, den 10. Oktober (Geburtstag des Künstlers) um 20.30 Uhr in der Turnhalle des Sekundarschulhauses Samarovan in Stampa statt. Es werden jene Filmbeiträge von Giacometti Art Walk gezeigt, an denen Personen des Bergells beteiligt sind. Es wird alsdann eine Reihe unveröffentlichter Fotos mit den Künstlern der Familie Giacometti und Bergeller Menschen gezeigt und kommentiert. Am Schluss wird es die Gelegenheit geben, auf das Gedenkjahr zurück zu blicken und über künftige Entwicklungen zu diskutieren. Der Gruss zu Beginn des Anlasses wird von Rosita Fasciati überbracht, das für das Ressort Kultur zuständige Mitglied des Gemeindevorstandes. Der Anlass findet auf Italienisch statt.
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Besuch der grossen Ausstellung im Zürcher Kunsthaus

Das Centro Giacometti organisiert am Samstag, den 12. November 2016 einen Besuch der grossen Ausstellung "Alberto Giacometti - Material und Vision" in Zürich. Um 11.00 Uhr heisst uns der Leiter der grossen Kunstsammlung Philippe Büttner willkommen. Er wird uns die Hintergründe der Ausstellung erläutern, welche anhand von Meisterwerken in Gips, Stein, Ton und Bronze» die grundlegenden Aspekte des Schaffens und die Arbeitsprozesse thematisiert. Der Reisecar startet um 07.00 Uhr in Castasegna und führt uns über Maloja und Chur nach Zürich. Personen, welche an dieser Kulturreise teilnehmen möchten, wollen bitte Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder die Telefonnummer 0041 79 222 43 39 kontaktieren (BIS ZUM 30. SEPTEMBER).

   

Stiftungsrat blickt zuversichtlich in die Zukunft

Stampa, 24. August 2016 / Anlässlich eines ganztägigen Workshops in Stampa passte der Stiftungsrat der Fondazione Centro Giacometti seine Strategie den aktuellen Gegebenheiten an. Er stellte seine Organisation auf eine breitere Struktur. Der Austausch ergab interessante und vielversprechende Perspektiven für die Arbeit der nächsten Jahre, wobei kleine Schritte in bestehende Objekte angestrebt werden. Diese betreffen kulturelle Bereiche, die im Bergell bisher nicht aufgegriffen wurden. Die Stiftung wird ihre eigene Forschungs- und Vermittlungsarbeit zum Thema der Giacometti-Dynastie und ihres Heimattals fortführen und ist nach wie vor offen für die Zusammenarbeit mit anderen Kräften im Tal. Das Gedenkjahr 2016 hat gezeigt, dass gemeinsam aufgegleiste und koordinierte Aktivitäten zum Thema der Giacomettis das Potenzial haben, ein breiteres, an der Kultur interessiertes Publikum ins Bergell zu locken.


Der Stiftungsrat der Fondazione Centro Giacometti am 24.8.2016, vlnr: Rosita Fasciati, Christoph-Beat Graber, Michael Kirchner, Marco Giacometti, Barbara Tholen, Christian Klemm und Andreas Kley

   

Ausstellung über Alberto Giacometti und Atelier

Der Besuch der Sonderausstellung "Alberto Giacometti a casa" im Museum Ciäsa Granda und der Besuch des Ateliers von Giovanni und Alberto Giacometti in Stampa werden von der Società culturale di Bregaglia organisiert. Dieser Verein, der im Gedenkjahr die Zugkraft des Phänomens Giacometti spürt, verwendet eine Internetseite mit einem umständlichen Namen, auf der die Öffnungszeiten angegeben sind: www.ciaesagranda.ch

   

Plurs und das Bergell, Wiege für Künstler

Palazzo Vertemate Franchi, 26. August 2016 / Im Merkur- und Jupiter-Saal von Palazzo Vertemate Franchi in Prosto di Piuro wurde die achte Ausgabe der “Dieci giorni di Piuro”, der 'Zehn Tage von Piuro' mit einer Tagung eröffnet, die den Künstlern gewidmet ist, die im Laufe der Jahrhunderte im Bergell gewirkt haben. Gianni Lisignoli, der Präsident der italienisch-schweizerischen Vereinigung für die Ausgrabungen von Plurs, hat die inzwischen traditionelle Veranstaltung eröffnet, die dieses Jahr anlässlich seines 50. Todestages Alberto Giacometti (1901-1966) gewidmet ist. Die Referenten Guido Scaramellini und Marco Giacometti haben einen - sicherlich unvollständigen - Überblick über die kreativen Personen vorgestellt und haben die Gelegenheit ergriffen, die Biografien und das Werk der Künstler auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung zu beleuchten – ein Argument, das vom Bürgermeister der Gemeinde Piuro, Omar Iacomella, aufgeführt wurde.

Entdecken Sie das Programm der Zehn Tage von Piuro 2016

Weiterlesen: Plurs und das Bergell, Wiege für Künstler

   

Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Das Centro Giacometti will eine umfassende, vertiefte und fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Schaffen der Persönlichkeiten der Familie Giacometti im Zusammenhang mit dem kulturellen Erbe des Tals fördern. Zu diesem Zweck sollen im Bergell Angebote geschaffen und Strukturen errichtet werden, die geeignet sind, Interessierten den Zugang zu diesem Kulturerbe zu erleichtern, womit auch ein Beitrag zur Anregung des kulturellen Lebens und der nachhaltigen Entwicklung des Tals geleistet werden soll.

Als Element des Polo culturale von Stampa will es das Giacometti-Werk kontextualisieren sowie das kulturelle Erbe sowie die Geschichte und die Natur dieses am Übergang von der Lombardei zum Engadin liegenden Tals zur Geltung bringen und erforschen. Das Angebot wird sich ausserdem im Bildungs- und Arbeitsbereich erstrecken und verschiedene Alters- und Publikumsgruppen ansprechen.

Das Projekt ist von der Gemeinde Bregaglia im Rahmen ihrer Entwicklungstrategie anerkannt. Die planerischen Grundlagen sind im Rahmen des "Polo culturale Stampa" erfüllt. Das Centro Giacometti ist in der Liste der zu realisierenden Projekte aufgeführt, die von den Regionen Oberengadin, Bregaglia und Poschiavo im Rahmen der "Agenda 2030 Graubünden" im Frühjahr 2015 erarbeitet wurde (Dokument herunterladen).

Das Centro wird von der Stiftung Centro Giacometti realisiert und betrieben. Der Betrieb wird zur nachhaltigen Entwicklung des Bergells beitragen. Das Centro wird auf die Bedeutung der anderen wichtigen Lebensmittelpunkte der Künstler Rücksicht nehmen; im Fall von Alberto Giacometti sind es Paris, Genf, Schiers und Maloja, bei Giovanni Maloja, bei Augusto Florenz und Zürich und bei Zaccaria Zürich.

 


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   
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Statements

Christian Klemm

 

Die Überwachung und angemessene Aufbewahrung wäre zu kompliziert und zu teuer; deshalb macht die Ausstellung von Originalwerken im Centro Giacometti keinen Sinn. Hingegen kann ich mir eine enge Zusammenarbeit mit genauer Abstimmung im logistischen und wissenschaftlichen Bereich vorstellen, damit keine Bergeller Filiale des Kunsthauses Zürich entsteht.
Christian Klemm, Vize-Direktor des Kunsthauses Zürich, 28. April 2011 (Quelle: NZZ)