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Willkommen zum Centro Giacometti

Visionäre und Schlossherren in Stampa

Stampa, im Jahr 1838 / Dreissig in Stampa und Coltura ansässige Familien stellen 2'375 Gulden aus ihrem privaten Vermögen zur Verfügung, um eine teurere Variante der neuen Kommerzialstrasse durch das Dorf zu realisieren. Es ist die Hälfte des Betrages für den Bau der Schutzmauern zum Fluss Maira hin und damit zur Führung der Fahrstrasse durch das Dorf. Auch die Gebrüder Bortolomeo und Giovanni de Castelmur beteiligen sich mit einem Betrag von 300 Gulden am Projekt. Dies alles spielt sich im Jahr 1838 ab, als der Kanton Graubünden die erste moderne Fahrstrasse über den Julier und den Malojapass plant, was eine neue Ära im Tal einläuten wird.

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“Leggere la Bregaglia”, Anthologie von Klaus Reinhardt

Bregaglia, 11. November 2017 / Ein Freund des Bergells, der Solothurner Klaus Reinhardt, hat in letzter Zeit das Tal mehmals besucht und dort Texte gesammelt, gelesen und sortiert. Ihm kam die Idee, eine Anthologie herauszugeben, welche das Typische des Bergells zu Tage treten lässt, ihre Bewohner und einige ihrer herausragenden Persönlichkeiten vorstellt. Die Textsammlung ist nun für den Umbruch und den Druck bereit. Gerade in diesen Tagen sprach die Fondazione Giovanoli in Maloja einen Betrag von 10'000 CHF für die Veröffentlichung dieses Buches, das in einem ersten Schritt in der Originalsprache Italienisch erscheinen wird. Die Fondazione Centro Giacometti bedankt sich bei den Freunden aus Maloja für diesen äusserst wertvollen Beitrag und für das Vertrauen in einem Projekt, das von beiden Seiten geteilte Ziele verfolgt.

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Espace des inventions auf Erkundungstour im Bergell

Bregaglia, 24. – 27. September 2017 / Ein Team des Lausanner Espace des inventions weilte kürzlich während einiger Tage im Bergell. Zusammen mit dem Centro Giacometti bereitet die auf Werkstätten für Jugendliche spezialisierte Waadtländer Institution eine Ausstellung zum Werk und zum Leben der Künstler von Stampa. Es handelt sich um eine speziell auf die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen zugeschnittene Präsentation, die ab Mai 2018 in Stampa zu sehen sein wird. Kombiniert mit Giacometti Art Walk® wird das Bergell damit zum idealen Ausflugsziel für Schulklassen zum Thema Kunst. Unterdessen erhielt das Projekt finanzielle Beiträgen von Seiten der Kulturförderung des Kantons Graubünden / Swisslos (20'000 CHF) und von der Gemeinde Bregaglia (10'000 CHF).

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“Les cinq Giacometti de Stampa”, das neue Buch

Nur wenige Monate nach dem Verkauf des letzten im Salm-Verlag herausgegebenen Buches über die Künstlerdynastie stellen die Pariser Editions du Chêne ein neues Buch über die fünf Künstler der Familie Giacometti vor. Der mit hervorragenden Abbildungen ausgestattete Band wurde vom Fotografen und künstlichen Direktor von Modezeitschriften Peter Knapp initiiert und gestaltet. Das Buch enthält französische Texte von Beat Stuzer, Kunsthistoriker und Kenner der Giacometti-Künstler. Das Vorwort steuerte Marco Giacometti bei, Präsident der Fondazione Centro Giacometti, in dem es heisst: “In der beeindruckenden alpinen Landschaft des Bergells entstanden die Gedankenwelt und viele der Werke der Künstler der Familie Giacometti. Sehr wahrscheinlich ist diese beeindruckende Kreativität einer einzelnen Familie in der Kunstgeschichte einigartig“.

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Das Centro Giacometti will eine umfassende, vertiefte und fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Schaffen der Persönlichkeiten der Familie Giacometti im Zusammenhang mit dem kulturellen Erbe des Tals fördern. Zu diesem Zweck sollen im Bergell Angebote geschaffen und Strukturen errichtet werden, die geeignet sind, Interessierten den Zugang zu diesem Kulturerbe zu erleichtern, womit auch ein Beitrag zur Anregung des kulturellen Lebens und der nachhaltigen Entwicklung des Tals geleistet werden soll.

Als Element des Polo culturale von Stampa will es das Giacometti-Werk kontextualisieren sowie das kulturelle Erbe sowie die Geschichte und die Natur dieses am Übergang von der Lombardei zum Engadin liegenden Tals zur Geltung bringen und erforschen. Das Angebot wird sich ausserdem im Bildungs- und Arbeitsbereich erstrecken und verschiedene Alters- und Publikumsgruppen ansprechen.

Das Projekt ist von der Gemeinde Bregaglia im Rahmen ihrer Entwicklungstrategie anerkannt. Die planerischen Grundlagen sind im Rahmen des "Polo culturale Stampa" erfüllt. Das Centro Giacometti ist in der Liste der zu realisierenden Projekte aufgeführt, die von den Regionen Oberengadin, Bregaglia und Poschiavo im Rahmen der "Agenda 2030 Graubünden" im Frühjahr 2015 erarbeitet wurde (Dokument herunterladen).

Das Centro wird von der Stiftung Centro Giacometti realisiert und betrieben. Der Betrieb wird zur nachhaltigen Entwicklung des Bergells beitragen. Das Centro wird auf die Bedeutung der anderen wichtigen Lebensmittelpunkte der Künstler Rücksicht nehmen; im Fall von Alberto Giacometti sind es Paris, Genf, Schiers und Maloja, bei Giovanni Maloja, bei Augusto Florenz und Zürich und bei Zaccaria Zürich.

 


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

Künstlerdynastie

 

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

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Mitglieder

 

Statements

Guido L. Luzzatto

Was sollte, für Menschen, die die Kunst um des Menschenleben willen lieben, angenehmer sein, als eine solche Wohnstätte zu besuchen, die keine tote Gedenkstätte geworden ist, sondern als Umgebung eines Künstlerlebens noch dasteht und lebt, so wie sie war, als der junge Maler hier aus- und einging?
Guido L. Luzzatto, in einem Artikel in der "Neuen Bündner Zeitung" vom 20. Juli 1954 mit dem Titel "Besuch im Geburtshaus von Giovanni Giacometti"