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Willkommen zum Centro Giacometti

Mise en place della scultura di Rui Chafes

Stampa 25.11.20 / In presenza dell’artista è stata oggi messa al suo posto la scultura “Occhi che non dormono” dello scultore portoghese Rui Chafes. Disegnata dall’autore per il giardino dell’ex albergo Piz Duan, la scultura ha intrapreso in due tappe un volo di una trentina di metri ed è stata fissata in bilico su una piattaforma di legno che esce a sbalzo sopra il fiume Maira. Questo inaspettato, straordinario oggetto darà vita a un ambiente nuovo, ricco di storia, che potrà essere riscoperto in un’ottica contemporanea d’arte e di cultura internazionale.

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Caroline Kesser: Immer nur das Paradies

In den Jahren 1932 bis 1937 führte der in Zürich lebende Augusto Giacometti Tagebuch. Inspiriert dazu hatte ihn das Journal von Eugène Delacroix, das er im Juli-August 1932 in Venedig las. Die vier Tagebücher Augustos waren bislang unpubliziert. Die Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin und Autorin Caroline Kesser hat nun die aufschlussreichen Selbstzeugnisse für eine Buchausgabe bei Schweidegger & Spiess transkribiert. In Kommentaren liefert sie Erhellendes zum Umfeld des Künstlers und holt Vergessenes und Unbekanntes ans Licht. Reich illustriert mit den Skizzen aus den Tagebüchern, mit Ölgemälden, Fresken und Pastellen, gibt Immer nur das Paradies einen Einblick in Giacomettis Atelieralltag und Reisen sowie in die Zürcher Kulturszene jener Jahre.

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Skulptur von Rui Chafes in Stampa angekommen

 

Stampa, 13.11.2020 / Die Skulptur des portugiesischen Künstlers Rui Chafes, die für den Garten des ehemaligen Hotels Piz Duan entworfen und geschaffen wurde, ist heute in Stampa angekommen. «Sleepless eyes», so heisst die Skulptur, hatte am 1. November Portugal mit einem aufgrund ihrer Höhe organisierten Spezialtransportes verlassen. Nach einer Pause in Sorico, auf eine Ausfuhrgenehmigung wartend, reiste die Plastik heute schliesslich bis zum Zielort in Stampa, wo sie wenige Meter von seinem endgültigen Standort abgeladen wurde.

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Der neue Flyer der Amici

Nach dem Willen der Versammlung 2020 haben die Amici einen neuen Flyer erstellt, der kurz den Zweck des Vereins vorstellt und den Weg zur Mitgliedschaft aufzeigt. Er informiert auch die Gäste des Bergells über die Verfügbarkeit der App Giacometti Art Walk. Das Papierdokument, das mit einem umweltfreundlichen Verfahren auf Recyclingpapier gedruckt wurde, wird in Kürze verfügbar sein. Wir danken all jene, welche sich an der Arbeit beteiligt haben. Wir danken auch allen, die sich unserem Verein anschliessen werden und unseren Flyer verteilen möchten; dieser ist auch in digitaler Form erhältlich. Flyer der Amici del Centro Giacometti herunterladen

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Vom Bergell nach Lausanne

Die Ausstellung über die Bergeller Künstler, die 2017 und 2018 im Centro Giacometti gezeigt worden war, reist in einigen Tagen von Stampa in die Stadt am Genfersee. Sie wird am 13. November im Espace des Inventions eröffnet und kann vom folgenden Tag bis zum 20. Juni 2021 besichtigt werden. Dies ist eine wertvolle Gelegenheit, unser Tal und unsere Leute in einer angesehenen Einrichtung vorzustellen, die vom Kanton Waadt, von der Stadt Lausanne, von der Universität und vom Polytechnikum getragen wird. Zur Website des Espace des Inventions

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Wie geht ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

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Statements

Mario Negri

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Qualcosa della sua valle, dei suoi monti, i dirupi del Piz Duan, le spaccature fendenti del Sciora, è rimasto come segno indelebile nelle sue sculture. Lo scabro, il roccioso, il ferrigno, l'impervio, il solenne, il disadorno, il solitario, il selvaggio sono rimasti in lui come radici che affondano nella sua terra.
Mario Negri, 1966