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Willkommen zum Centro Giacometti

Gemeindevorstand Bregaglia entzieht dem Centro das alte Schützenhaus

Stampa, 11.11.2022 / Seit über zehn Jahren erforscht das Centro Giacometti die Biografien der Giacometti-Künstler und bemüht sich ausserdem darum, die Bergell-spezifischen Inhalte in Form von thematischen Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So hat das Centro beispielsweise auf Anfrage von Bregaglia Engadin Turismo die Inhalte für das künftige Sentiero Giacometti zusammengetragen und aufbereitet – ganz selbstverständlich und unentgeltlich.

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Farbiger Freudentaumel bei der Buchvernissage von Augusto Giacometti im Suvretta House

St. Moritz, 14.10.22 / Die Engadiner Buchvernissage der zweibändigen Biografie von Marco Giacometti, «Augusto Giacometti. In einem förmlichen Farbentaumel», fand am Freitagabend auf Initiative von Chasper Pult und Peter Egli im Suvretta House statt. Chasper Pult führte das kunstbegeisterte Publikum in das Werk des Bergeller Künstlers ein. Zum Leben erweckte Marco Giacometti die theoretischen Grundlagen mit authentischen Geschichten.
Ein Artikel von Stefanie Wick Widmer für die Engadiner Post, erschienen am 20.10.22

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Joji Mita und Franco Fornara besuchen Stampa

Stampa, 1.10.22 / Der japanische Kunstkenner Joji Mita und der Hergiswiler Galerist Franco Fornara besuchten heute Stampa und das Centro Giacometti. Grund für den Austausch ist die Ausstellung, die am 27. Oktober 2022 in der JAM Gallery an der Haldenstrasse 25 in Luzern eröffnet wird. Dort werden nahezu 30 Arbeiten der Wiener Künstlerin Soshana gezeigt, die im Dialog mit Alberto Giacometti und dem gemeinsamen Freund Isaku Yanaihara stehen werden. Kuratiert wird diese Soshana-Ausstellung, so wie jene von 2021 hier im Centro Giacometti in Stampa, wiederum von Virginia Marano. Artikel in der Luzerner Zeitung vom 10.11.22 lesen

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Neue Augusto Giacometti-Biografie

Die neue Biografie von Augusto Giacometti ist nun verfügbar. Die Präsentation fand am 25. Juni 2022 um 20.00 Uhr in der Mensa der Sekundarschule Samarovan in Stampa statt. Claudia Demel, welche die deutschen Texte bearbeitet hat, las Zitate aus den 11 Buchkapiteln vor, welche die Lebensetappen von Giacomettis Leben beschreiben. Autor Marco Giacometti fasste diese Lebensetappen zusammen und erläuterte die Buchentstehung. Das Projekt startete im Sommer 2015.
Das Buch, ein Doppelband, kann zum Preis von 95.00 CHF beim Centro Giacometti oder über jede Buchhandlung bezogen werden. Kritik von Andrin Schütz in der Südostschweiz vom 20.9.22 lesen / Kolumne von Marco Giacometti in der Südostschweiz vom 29.8.22 lesen / Artikel von Philipp Meier in der NZZ vom 23.8.22 lesen / Artikel von Gerhard Mack in der NZZ am Sonntag vom 26.6.22 lesen / Beitrag in Regionaljournal Graubünden vom 30.6.22 hören (ab. Min. 6:47). Zur Lesung im Suvretta House in St. Moritz vom 14.10.22 um 18.00 Uhr

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Da Parigi: spot sulla Bregaglia

Parigi, 9.9.22 / La Fondation Alberto et Annette Giacometti di Parigi espone attualmente una piccola serie di opere di Alberto Giacometti in un'ottica molto particolare: il ruolo del paesaggio di montagna nell’opera dell’artista. Della Bregaglia dunque.
Il titolo della mostra «Un albero come una donna, una pietra come una testa» rimanda a delle sculture che Giacometti fece tra il 1950 e il 1954 partendo da esperienze fatte in Bregaglia: il bosco e le radure sopra Stampa, le torri di granito dello Spazzacaldeira sopra Vicosoprano.
Il curatore Romain Perrin ha scelto una serie di sculture, dipinti e acquerelli che Alberto fece a Stampa e a Maloja oppure che creò pensando a luoghi nella sua valle d'origine. Questo è molto interessante, perché riprende uno degli obiettivi di mediazione culturale che ci sta molto a cuore: l'immaginario dell'opera di Alberto Giacometti nato in Bregaglia. Vai al sito della mostra

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

In Stampa vollbrachten die Künstler der Familie Giacometti in der modernen Malerei ein Feuerwerk der Evolution. Wie geht aber ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

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Zaccaria Giacometti

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Statements

Flavio Cotti

Aus dem Brief der Ulrico Hoepli-Stiftung vom 12. Juni 2014, mit dem die finanzielle Unterstützung des Buchprojektes „Giacometti. Eine Künstlerdynastie“ mitgeteilt wird: „Diese Auszeichnung erfolgt in Anerkennung der kulturgeschichtlichen Bedeutung des Werkes“.

Bundesrat Flavio Cotti, Präsident