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Willkommen zum Centro Giacometti

La presentazione del libro sul passo del Muretto

ondrio, 20.2.20 / “È un momento di scambio importante per ricordare secoli di storia”. Queste le parole di saluto di Marcella Fratta, Assessore alla Cultura, Educazione e Istruzione del Comune di Sondrio, che ha invitato alla presentazione del libro di Saveria Masa sulla storia del Muretto. All’invito sono accorsi in molti, da tutta la Provincia di Sondrio, da Lecco e da Bergamo. La Sala “Fabio Besta” della Banca Popolare di Sondrio era gremita, una cornice straordinaria per questa manifestazione culturale, premiando così un’autrice che ha visto concretizzarsi il suo lavoro decennale.
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Die fünf Giacomettis in der Fondation Maeght

Erstmals in Frankreich werden ab dem 27. Juni 2020 im südfranzösischen Saint Paul de Vence Werke aller fünf Künstler der Familie Giacometti gezeigt. Als Kurator der Ausstellung konnte die Fondation Maeght den Schweizer Fotografen und Künstler Peter Knapp gewinnen können, der unter anderem mit Beat Stutzer und Marco Giacometti das Buch «Les cinq Giacometti» herausgab. Die Ausstellung zeigt die einmalige, ausserordentliche Geschichte von Fünf Künstlern einer einzigen Familie; «Sie will auch einen Blick werfen auf die intime Beziehung mit ihrem Heimatdorf Stampa im Kanton Graubünden, Schweiz, das nun zu einem must-see in der Geschichte der modernen Kunst geworden ist», so die Fondation Maeght in ihrer Ausstellungspräsentation. Gehe zur Seite der Ausstellung

   

Neuer Anlauf für ein Centro Giacometti

Die Fondazione Centro Giacometti hat jenes Projekt überarbeitet und redimensioniert, welches sie für des Gedenkjahr 2016 nicht hatte realisieren können. Sie hat beschlossen, einen erneuten Versuch für die Konkretisierung der seit über einem Jahrzehnt gepflegten Idee zu unternehmen und stellt nun einen realistischen und funktionellen Masterplan vor. Um den musealen Komplex zu realisieren und damit die Persönlichkeiten zu ehren, welche das Bergell in der Welt bekannt machen, hat sie sechs ungenutzte Gebäude im Dorfkern von Stampa identifiziert, welche im Inneren umgebaut werden. "Für jedes von ihnen sind bereits der genaue Zweck und die auszustellenden Inhalte definiert", so Marco Giacometti gegenüber der RSI. Zum Beitrag von Rainero Fratini auf Radio RSI

Artikel von Marie-Claire Jur in der Engadiner Post vom 28.1.2020

   

Art exhibition in Stampa: Soshana at Alberto’s home

“I loved Alberto in a very real and spiritual sense and there was a deep feeling between us that was beyond words. After he died it was, for me, as if all this epoch had passed away”. This is how Soshana described her friendship with Alberto Giacometti in 1979 in her Diaries. The Centro Giacometti in Stampa will show this summer a selection of nine works on paper and eighteen paintings of Soshana and letters from Giacometti to her from the comprehensive Amos Schueller’s collection, Vienna. The exhibition is curated by Virginia Marano, art historian, Zurich.

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Zwei von den Amici mitorganisierte kulturelle Anlässe

Die Amici del Centro Giacometti organisieren im ersten Semester des Jahres 2020 zwei Ausflüge, um Kulturanlässe zu besuchen, die für die Vereinsmitglieder von Interesse sind. Beim ersten Anlass handelt es sich um die Filmvorführung “Alberto Giacometti. Sculpteur du regard” von Charles de Lartigue (2015, 53 Min., E/F), die am Mittwoch, den 12. Februar 2020 um 18.30 Uhr im Cinema Rex in Pontresina stattfindet. Die Freunde del Centro Giacometti werden Gäste sein von Hauser & Wirth, welche den Kinoabend organisieren. Der zweite Ausflug bringt uns hingegen nach Zürich.

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Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Wie geht ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Geschichte des Muretto

Augusto-Biografie

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

Giacometti Art Walk

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Statements

Manuel Gasser

In diesem Verstande ist Alberto Giacometti nicht nur ein typischer, sondern auch ein guter Bergeller. Ein so typischer und guter Bergeller, dass man, des bin ich sicher, seine Kunst und Geisteshaltung erst dann versteht, wenn man das Bergell und Giacomettis Dorf Stampa kennt.
Manuel Gasser (1909-1979), Chefredaktor des Kulturmagazins „Du“ , Februar 1962