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Willkommen zum Centro Giacometti

Besuch der Ausstellung über Ottilia

Die Amici organisieren nun doch am Mittwoch, den 1. Juli 2020 um 14.00 Uhr den Besuch der Ausstellung über Ottilia Berthoud-Giacometti im Kunsthaus Zürich (vorbehalten bleibt eine Absage im Falle von neuen Corona-Massnahmen). Wir treffen uns um 13.30 Uhr in der Halle des Kunsthauses und gliedern uns einer Gruppe von Freunden aus Zürich an, die ebenfalls diese Ausstellung besuchen. Wir werden auch wertvolle, unveröffentlichte Filmszenen aus den Jahren 1930-32 sehen, mit Ottilia und ihrem zukünftigen Ehemann Francis, mit Giovanni und Annetta Giacometti, Alberto und Diego in verschiedenen Bergeller Lokalitäten: Soglio, Maloja, auf dem Pizzo del Largo... Interessierte können sich wenden an Marco Giacometti, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 081 834 01 40

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«Occhi che non dormono» di Rui Chafes

Giardino a Stampa in primavera in una fotografia di Natalya Giacometti: in questo posto e per questo posto lo scultore portoghese Rui Chafes ha immaginato e ideato una plastica che verrà realizzata in occasione di una sua mostra a Lisbona nel prossimo mese di marzo. Il progetto è nato all’interno della rete di contatti del Centro Giacometti: la storica dell’arte Virginia Marano lavora a livello internazionale per mettere in luce l’opera di artisti contemporanei che attingono dall’immaginario di Alberto Giacometti. «Occhi che non dormono», la scultura di Chafes per il giardino di Stampa, aprirà le porte ad uno scambio in diretta tra la capitale portoghese e la Bregaglia.

   

Fondazione Centro Giacometti: Jahresbericht 2019

Stampa, im März 2020 / Im Jahr 2019 setzte die Fondazione die Arbeiten zu den beiden Büchern über die Geschichte des Murettopasses (Abschluss Februar 2020) und über das Leben von Augusto Giacometti (Publikation voraussichtlich Herbst 2021) fort. In diesem Zusammenhang vertiefte die Fondazione die Zusammenarbeit sowohl mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA in Zürich als auch mit der Fondazione Giovanoli in Maloja, mit dem Archäologischen Dienst Graubünden und mit der Stiftung ViaStoria.

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Neue Augusto Giacometti-Biografie

Augusto Giacometti. In einem förmlichen Farbentaumel, so heisst der Titel der von Marco Giacometti verfassten neuen Biografie des Bergeller Malers, die im Herbst 2021 im Salm Verlag herausgegeben wird.
In dieser Publikation kommt der Maler zeitnah, in Form von datierten, authentischen Textstellen zu Wort. Das Buch ermöglicht es erstmals, Schritt für Schritt die Entwicklung seiner Arbeit, seiner Ansichten und Gefühle beim Betrachten, Komponieren und Malen mitzuverfolgen. Wir blicken in das Intime, in das Emotionale aus Augustos Leben und Denken.
Band I liest sich wie eine Erzählung und kommt ohne Fussnoten und Anmerkungen aus. Es enthält Abbildungen aussagekräftiger Arbeiten des Künstlers. In Band II finden sich die Materialien und chronologisch geordnete historische Fotos.
Abb: Augusto Giacometti, Selbstbildnis mit Hut, 1908 (Privatbesitz)

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Neuer Anlauf für ein Centro Giacometti

Die Fondazione Centro Giacometti hat jenes Projekt überarbeitet und redimensioniert, welches sie für des Gedenkjahr 2016 nicht hatte realisieren können. Sie hat beschlossen, einen erneuten Versuch für die Konkretisierung der seit über einem Jahrzehnt gepflegten Idee zu unternehmen und stellt nun einen realistischen und funktionellen Masterplan vor. Um den musealen Komplex zu realisieren und damit die Persönlichkeiten zu ehren, welche das Bergell in der Welt bekannt machen, hat sie sechs ungenutzte Gebäude im Dorfkern von Stampa identifiziert, welche im Inneren umgebaut werden. "Für jedes von ihnen sind bereits der genaue Zweck und die auszustellenden Inhalte definiert", so Marco Giacometti gegenüber der RSI. Zum Beitrag von Rainero Fratini auf Radio RSI Artikel von Marie-Claire Jur in der Engadiner Post vom 28.1.2020
Das Treffen des Stiftungsrates der Fondazione Centro Giacometti mit dem Municipio der Gemeinde Bregaglia findet am 23. Juni 2020 statt.

   

Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

Wie geht ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Stampa, im Dezember 2019

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

Masterplan für das Centro Giacometti herunterladen (auf Italienisch)


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

Giacometti Art Walk

Linea Centro Giacometti

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Statements

Andreas Kley

 

Ich wollte Sie nur wissen lassen, dass ich das Projekt des Centro Giacometti gerne unterstütze, soweit es Zaccaria Giacometti anbelangt.
Prof. Dr. Andreas Kley, Ordinarius, Lehrstuhl für öffentliches Recht, Verfassungsgesschichte sowie Staats- und Rechtsphilisophie am Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich, 20. August 2010