ITDE

Willkommen zum Centro Giacometti

Addio, caro vecchio sito del Centro Giacometti

There are no translations available.

Stampa e Li Curt, fine febbraio 2024 / Una preziosa abitudine digitale termina dopo quasi 15 anni di attività: a fine febbraio 2024 il vecchio sito del Centro Giacometti deve essere tolto dal servizio. Sin dal 2010 gli Amici del Centro Giacometti e la Fondazione Centro Giacometti hanno trasmesso buona parte delle loro informazioni attraverso il sito che ha totalizzato 957 diversi contributi, in buona parte legati a delle attualità. Nell’archivio erano contenuti anche articoli di giornali che parlavano delle attività del Centro e statements di persone che hanno voluto esprimersi in suo favore. Il Centro Giacometti ringrazia il team di ecomunicare.ch sagl per la preziosa collaborazione e il sostegno.

Weiterlesen: Addio, caro vecchio sito del Centro Giacometti

 

Aargauer Kunsthaus und Bündner Kunstmuseum zeigen Augusto Giacometti

Die Ausstellung «Augusto Giacometti. Freiheit/Auftrag» im Aargauer Kunsthaus zeigt Werke des Künstlers aus der berühmten Künstler-Dynastie und geht auf die Rolle des Bündners als Kulturpolitiker ein. Entstanden ist die Aarauer Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) in Zürich, Grundlage ist der vom SIK-ISEA im Herbst 2023 veröffentlichte Katalog, der erstmals das gesamte malerische Oeuvre Giacomettis" mit 560 Werken systematisch erfasste. Die Kuratoren Katharina Ammann sowie Michael Egli und Denise Frey rücken auch Giacomettis Auftragswerk in den Fokus. Ziel der Ausstellung ist es, Augusto Giacomettis Werk einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und gleichzeitig seine Bedeutung für die Schweizer Kunst wissenschaftlich zu würdigen. Geprägt hat er diese unter anderem als Präsident der Eidgenössischen Kunstkommission. Die Ausstellung «Augusto Giacometti. Freiheit/Auftrag» im Aargauer Kunsthaus ist vom 27. Januar bis 20. Mai zu sehen.
Link zur Ausstellung Artikel von Anna Raymann vom 26. Januar 2024 herunterladen

Weiterlesen: Aargauer Kunsthaus und Bündner Kunstmuseum zeigen Augusto Giacometti

   

Elternhaus von Augusto und Zaccaria Giacometti öffentlich zugänglich machen

Am 11. September 2023 fand im Salone Piz Duan in Stampa eine Diskussionsrunde über das Kulturerbe der Südschweiz: Kulturgut retten und zur Geltung bringen. Vorgestellt wurde ein diesbezügliches Immobilienprojekt: Erwerb, sorgfältige Restaurierung und Öffnung eines Teils des Geburtshauses von Augusto und Zaccaria Giacometti. Flyer herunterladen Gehe zum runden Tisch vom 11. September 2023

Weiterlesen: Elternhaus von Augusto und Zaccaria Giacometti öffentlich zugänglich machen

   

Das Projekt des Centro Giacometti in Stampa

 

In Stampa vollbrachten die Künstler der Familie Giacometti in der modernen Malerei ein Feuerwerk der Evolution. Wie geht aber ein kleines Bergdorf mit seinem einmaligen immateriellen Kulturerbe um? Diese Frage ist für Stampa nach wie vor aktuell, da man bisher den Weg zur respektvollen und zeitgemässen Würdigung von bedeutenden Persönlichkeiten noch nicht gefunden hat. Stampa ist Geburts-, Wohn- und Arbeitsort der Giacometti-Künstler.

Das Bergell, mit Castasegna, Bondo, Soglio, Borgonovo, Vicosoprano, Maloja und anderen hübschen Dörfern, dient heute hauptsächlich als Verbindungstrasse zwischen den Tourismushochburgen des Engadins und des Comersees. Die meisten Menschen, die hier durchfahren, finden aber heute nichts vor, was sie zum Anhalten bewegen würde. Das Bergtal hat also die Chance, seine Rolle als Gastgeber von kulturaffinen Wanderern aus der ganzen Welt neu zu entdecken.

Sein Schatz: ein bedeutendes Kapitel Kunstgeschichte der Moderne und eine gut erhaltene Kulturlandschaft. Es ist also naheliegend, den Gästen Geschichten zu erzählen und ihnen Wandererlebnisse zu bieten. Dabei sollen nicht Kunstwerke im Zentrum stehen, sondern die Künstler selbst. So kann man auf der Herzensebene Gäste begeistern.

Der berühmteste aller Giacomettis ist Alberto; an ihm müssen wir die Geschichte aufhängen. Wir sollen aber auch zu seinen Verwandten, Malern und Intellektuellen, kommen: zu seinem Vater Giovanni und zu dessen Cousin zweiten Grades Augusto, zu den Geschwistern Diego, Ottilia und Bruno, zur Mutter Annetta, zum Cousin Zaccaria.

Wir müssen aber noch weiter gehen und bis zum Geheimnis vorstossen, das den Aufstieg Albertos zum Weltkünstler überhaupt ermöglichte: also auch über die gewöhnlichen Menschen des Bergells sprechen, die - aus der Not heraus und in weiser Voraussicht - ihre Kinder seit dem 18. Jahrhundert ausbildeten und sie in vielen Städten Europas hinausschickten. Dort wurden sie, mit Mut und Arbeit, als Zuckerbäcker, Cafetiers und Kleinhändler erfolgreich. Und entdeckten dabei neue Kulturen und lernten, kreativ zu sein.

Das Centro Giacometti wendet sich im Jahr 2020 also an die Gemeinde Bregaglia mit dem Angebot, das Projekt zur Vermittlung des Giacometti-Erbes in Angriff zu nehmen. Dabei wollen wir uns an die Vorstellung Alberto Giacomettis im Umgang mit seinem Nachlass in Stampa halten: die Sachen sollen da sein, ohne sie aber auf Anhieb sehen zu können. In diesem Sinn äusserte er sich im Sommer 1965 gegenüber Paola Salvioni Martini, die ihn hier besuchte: «Als Mutter starb, hätte ich am liebsten ein Loch in den Garten gegraben und alles hineingeworfen, die Möbel, die Bilder. Es gab keinen Grund mehr, die Dinge so zu lassen wie sie sind, oder?! Am liebsten hätte ich ein riesiges Loch gemacht, vielleicht auch betoniert, damit die Dinge erhalten bleiben, aber so, dass niemand sie sieht! Weil ich keine Beziehung dazu habe, lasse ich die Dinge, die mich im Haus in Stampa umgeben, so wie sie sind.»

Wir wollen also das Giacometti-Universum im Mikrokosmus des Bergells nachwirken lassen und die bäuerliche Architektur eines ganzen Quartiers von Stampa zu Behältnissen von Wissen über sechs Vertreter der Künstlerfamilie umnutzen, gleichsam als würdig aufbewahrte historische Dokumentation aus der Zeit, in der die Künstler lebten. Es war Diego Giovanoli, der unser Vorhaben kürzlich so treffend formulierte. Damit wir besser verstehen, wie bedeutend es ist, die Entdeckerfreude und die Gestaltungslust der Kinder zu fördern, wie ein vielschichtiges und bedeutendes Werk entstand und weshalb viele Menschen heute noch an Giacometti-Persönlichkeiten anknüpfen.

Die Gemeinde Bregaglia hat ein kommunales Kulturgesetz erlassen und eine Kulturkommission gewählt, die das Ziel hat, eine Strategie zur Entwicklung des Kulturangebotes im Bergell zu formulieren. Das Centro Giacometti freut sich, die Kommission zu unterstützen bei den Plänen für ein neues Angebot zum Wirken jener Künstler, welche den Namen von Stampa und des Bergells in die Welt tragen.

Stampa, im Februar 2024

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 


Das Centro Giacometti besitzt keine Kunstwerke und organisiert auch keine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Giacometti.
Die grossen Sammlungen, die weltweit gezeigt werden, gehören der Fondation Alberto et Annette Giacometti in Paris und der Alberto Giacometti-Stiftung in Zürich.
Für die Authentifizierung von Werken, die möglicherweise von Alberto Giacometti geschaffen worden sind: Comité Giacometti in Paris kontaktieren.

   

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

Giacometti Art Walk

Linea Centro Giacometti

Teilen

Wissenschaftspartner

There are no translations available.

 

Mit Unterstützung von


 

Mitglieder

 

Statements

Flavio Cotti

Aus dem Brief der Ulrico Hoepli-Stiftung vom 12. Juni 2014, mit dem die finanzielle Unterstützung des Buchprojektes „Giacometti. Eine Künstlerdynastie“ mitgeteilt wird: „Diese Auszeichnung erfolgt in Anerkennung der kulturgeschichtlichen Bedeutung des Werkes“.

Bundesrat Flavio Cotti, Präsident