Willkommen zum Centro Giacometti
Erste Sonnenstrahlen in Stampa
Stampa, 7. Februar 2012 / Gleichsam als Widersacher von Kälte und Wind zeigte sich heute die Sonne beim Atelier Giacometti nach drei Monaten Abwesenheit. Der Frühling kommt näher, Symbol für Hoffnung, auch für das Projekt Centro Giacometti. Ein Projekt, das Zeugnis seiner Nützlichkeit für die Bergeller Bevölkerung abzulegen hat, um die Unterstützung für die Planungsphase zu erhalten. Auf das Bild klicken, um es zu vergrössern.
Forum Giacometti: Amici beschlossen die Stiftungsgründung
Stampa, 4. Feburar 2012 / An der gestrigen ordentlichen Mitgliederversammlung in Stampa leiteten die Freunde des Centro Giacometti die Stabsübergabe ein: Die Verantwortung für die Planung und Realisierung des Centro Giacometti ist von der Vereinigung an die neue Stiftung „Forum Giacometti“ übertragen worden. Die Delegierten der Amici im Stiftungsrat erhielten den Auftrag für die Errichtung des „Forums Giacometti“ und für den Eintrag ins Handelsregister. Die Konstituierung des Stiftungsrates findet am kommenden 9. Februar in Zürich statt.
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Kunstfestival im Bergell 2012
Kunstfestival 2012: auch in diesem Frühjahr organisiert Bregaglia Engadin Turismo ein der Kultur und der Kunst gewidmetes Programm. Die Amici del centro Giacometti beteiligen sich an 2 Anlässen:
- Podiumsdiskussion zum Thema "Chancen und Risiken in der Aufwertung des Bergells als Künstlerland" in Bondo am Abend des 3. Aprils, von Michele Fazioli der RSI moderiert.
- Geführte Wanderung entlang des "Künstlerweges" in Stampa am 7 April ab 15.00 Uhr ab Borgonovo. Mit Marco Giacometti, Präsident der Amici del Centro Giacometti.
Programm "Kunstfestival 2012" herunterladen.
Das Centro Giacometti ist ein zukünftiges Besucherzentrum im Bergell (Graubünden, Schweiz), das im Jahr 2016 eröffnet werden soll. Damit werden die Persönlichkeiten von Stampa gewürdigt, insbesondere Giovanni, Alberto, Augusto und Zaccaria Giacometti. Das Projekt versteht sich als Grundlage für eine umfassende und vertiefte Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Werk der Künstler und Persönlichkeiten von Stampa.
Innerhalb der Museumslandschaft des Bergells wird es das kulturelle Erbe sowie die Geschichte und die Natur dieses am Übergang von der Lombardei zum Engadin liegenden Tals zur Geltung bringen und erforschen. Das Angebot wird sich ausserdem im Bildungs- und Arbeitsbereich erstrecken und verschiedene Alters- und Publikumsgruppen ansprechen.
Das Centro wird vom Forum Giacometti (zu gründende Stiftung) realisiert und betrieben. Der Betrieb wird weitgehend selbsttragend sein und zur nachhaltigen Entwicklung des Bergells beitragen. Das Centro wird auf die Bedeutung der anderen wichtigen Lebensmittelpunkte der Künstler Rücksicht nehmen; im Fall von Alberto Giacometti sind es Paris, Genf, Schiers und Maloja, bei Giovanni Maloja, bei Augusto Florenz und Zürich und bei Zaccaria Zürich.
Die Einweihung des Centro Giacometti ist für den 15. Januar 2016 vorgesehen. Dieses Datum markiert das fünfzigste Jahr seit dem Begräbnis von Alberto Giacometti im Friedhof von San Giorgio bei Stampa. Es wird ein kalter Tag sein, ohne Sonnenschein. Die Herzen der Menschen wird er aber erwärmen.
Foto (Henri Cartier-Bresson): Alberto Giacometti im Sommer 1961 im Gespräch mit der Mutter Annetta beim Atelier in Stampa. Gehe zu "Neue Rosen für das Atelier Giacometti"
© Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos, © Succession Giacometti
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Meine Wirklichkeit Sicherlich bin ich Maler und Bildhauer, und dies seit Anbeginn, seit dem ersten Mal, als ich gezeichnet und gemalt habe, um der Wirklichkeit auf die Spur zu kommen, um mich zu verteidigen, um mich zu ernähren, um zu wachsen; wachsen, um mich besser verteidigen zu können, besser anzugreifen, um anzuhängen, damit ich am besten auf allen Ebenen und in allen Richtungen weiter komme, um mich vor dem Hunger zu schützen, vor der Kälte, vor dem Tod, um so frei wie nur möglich zu sein; so frei wie möglich, um zu versuchen - mit jenen Mitteln, die mir heute zur Verfügung stehen - besser zu sehen, besser zu verstehen, was um mich herum ist, besser zu verstehen, um freier zu sein, so gross wie möglich, um auszugeben, um mich so stark wie möglich für das einzusetzen, was ich gerade mache, um mein Abenteuer zu erleben, um neue Welten zu entdecken, um meinen Krieg zu führen, aus Lust? aus Freude? am Krieg, aus Freude, zu gewinnen und zu verlieren. Alberto Giacometti, 1957, Antwort auf eine Umfrage von Pierre Volboudt A chacun sa réalité (Originaltext Französisch in: XXe siècle, Nr. 9, Juni 1957, S. 35). © Succession Giacometti. |
Statements
Anna Giacometti

Wir sind die Wiege der Künstler der Familie Giacometti. Es wäre dumm, nichts Konkretes daraus zu machen. Ich hoffe, dass die Gemeinde Bregaglia dieses Kulturzentrum mit einem bedeutenden Beitrag unterstützen wird.
Anna Giacometti, Präsidentin der Gemeinde Bregaglia, 29.5.10

