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Das Centro Giacometti zu Gast in der Zürcher Kunsthalle

Zürich / Bis zum 4. November 2018 findet in der Zürcher Kunsthalle das Wissenschaftsfestival der Universität Zürich «100 Ways of Thinking» statt. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung, ein Festival und eine Begegnungsstätte, sie verwandelt die Kunsthalle Zürich in ein Laboratorium für Forschung, Kunst und Lehre und beleuchtet die Kreativität und grosse Diversität der universitären Forschung. In Zusammenarbeit mit dem Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich ist das Centro Giacometti präsent mit einer Fotoausstellung über die beiden Cousins Zaccaria und Alberto Giacometti; Ausgewählte Spielfilme aus dem Videoguide Giacometti Art Walk® zeigen den forschenden Künstler an der Arbeit.


In der Kunsthalle Zürich kann die Universität zusätzliche Interessengruppen jenseits der eingefleischten Wissenschaftsfans ansprechen und die Diskussion über die gesellschaftliche Relevanz von Wissenschaft und Forschung beflügeln. Durch den Einzug der Universität in die Kunsthalle wird die Wahrnehmung für unterschiedliche Wissenschaftskulturen und deren Praktiken des Denkens und Forschens geschärft. Mit der Erwartung, Kunst zu sehen, werden wissenschaftliche Vorträge oder Experimente aus einer anderen Perspektive wahrgenommen.

Die Ausstellung «100 Ways of Thinking» setzt sich mit den Formen des Denkens in verschiedenen Wissen(schaft)skulturen und künstlerischen Praktiken auseinander. Objekte aus der Forschung veranschaulichen die wissenschaftlichen Methoden und deren Kulturen des Denkens.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Daniel Baumann und Katharina Weikl

Katharina Weikl anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 24. August 2018

 

Prof. Andreas Kley und Dr. Marco Giacometti vom Rechtswissenschaftlichen Institut bzw. vom Centro Giacometti beteiligten sich an «100 Ways of Thinking» mit einer Fotoausstellung über die beiden Cousins Zaccaria Giacometti (1893-1970), Staatsrechtsprofessor an der Universität Zürich, und Alberto Giacometti (1901-1966), Künstler. Zaccaria Giacometti war von 1954 bis 1956 Rektor der Universität Zürich. Im Wintersemester 1957/58 fotografierte Andreas Hemmeler den dozierenden Giacometti im Hauptgebäude der Universität, und diese Fotoserie transportiert viel von Zaccaria Giacomettis Auftreten und Selbstverständnis.

Prof. Andreas Kley, Rektor Prof. Michael O. Hengartner und Dr. Marco Giacometti vor der Fotoserie mit Zaccaria Giacometti (Foto: Paola Gianoli)

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Prof. Andreas Kley vor dem Ausstellungsbeitrag Nr. 9 von «100 Ways of Thinking» in der Zürcher Kunsthalle

Da ün Giacometti e l'altar

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Marco Giacometti

Wir wollen versuchen, die Kumulation von Ereignissen in jenem kurzen historischen Moment zum Ausdruck zu bringen, in dem der radikalste Bruch in der Geschichte der modernen Bildhauerei durch Alberto Giacometti entstehen konnte. Die Bergeller Begebenheiten sind dafür von zentraler Bedeutung. Als Leitidee kann die Bedeutung der Frühförderung von Talenten gelten, die nicht nur im Sport oder in MINT-Fächern für die Laufbahn von Individuen ausserordentlich wichtig ist, sondern auch bei Disziplinen mit kreativem Hintergrund. Bei der Analyse der Laufbahnen aller Giacometti-Künstler wird dies sehr deutlich.

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti, 12.11.2017