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Deceduto Herbert Maeder, fotografo delle esequie di Giacometti

Herbert Maeder, fotografo della montagna, ambientalista e Consigliere nazionale (1983-1995), è deceduto poco tempo prima del suo 87esimo compleanno. Questo è ciò che risulta da un annuncio di morte della Fondazione Greina pubblicato il 28 gennaio 2017 nella «Neue Zürcher Zeitung». L'Appenzellese Maeder era un famoso fotografo della montagna. Si incarico di una rivista aveva documentato il 15 gennaio 1966 le esequie di Alberto Giacometti a Stampa. Meno di due anni fa avevamo avuto l'occasione di realizzare assieme a lui il nostro libro fotografico „Non capisco né la vita né la morte“. Lo scambio con Herbert Maeder era stato di un'eccezionale bontà. La Fondazione Centro Giacometti esprime le più sentite condoglianze alla famiglia del grande fotografo.
Guarda il film di Arthur Spirk andato in onda su SRF il 12 marzo 2017


Herbert Maeder liebte das Gebirge. Sein grosses Thema als Fotograf waren die Berge, in der Ostschweiz, aber auch in Afghanistan. Maeder veröffentlichte mehrere erfolgreiche Bildbände.
Als 1983 der parteilose Herbert Maeder in Ausserrhoden in den Nationalrat gewählt wurde, war dies eine kleine politische Sensation. Es war ihm gelungen, der SP einen Sitz wegzunehmen. In Bern schloss sich Maeder der LdU-Fraktion an. Im Nationalrat engagierte er sich für Gewässerschutz und Landschaftsrappen. In eindrücklichen Voten wehrte er sich gegen den alltäglichen Rassismus in der Schweiz. Maeder politisierte als Landschaftsschützer und kämpfte in vorderster Reihe für die Rettung der Greina-Hochebene. Später wurde er Präsident der Greina-Stiftung.

Wir sind dankbar für Herbert Maeders reiches Lebenswerk.

Foto von Herbert Maeder am 15. Januar 1966: Alberto Giacomettis Begräbnis in Stampa


(Foto oben: Stephan Bösch; zusammengestellt mit Informationen der Greina-Stiftung und aus der Suedostschweiz)

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Marco Giacometti

Wir wollen versuchen, die Kumulation von Ereignissen in jenem kurzen historischen Moment zum Ausdruck zu bringen, in dem der radikalste Bruch in der Geschichte der modernen Bildhauerei durch Alberto Giacometti entstehen konnte. Die Bergeller Begebenheiten sind dafür von zentraler Bedeutung. Als Leitidee kann die Bedeutung der Frühförderung von Talenten gelten, die nicht nur im Sport oder in MINT-Fächern für die Laufbahn von Individuen ausserordentlich wichtig ist, sondern auch bei Disziplinen mit kreativem Hintergrund. Bei der Analyse der Laufbahnen aller Giacometti-Künstler wird dies sehr deutlich.

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti, 12.11.2017