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Vorwort des Autors

Vor rund drei Jahren wurde der Archäologische Dienst Graubünden von Dr. M. Giacometti, Stampa, damaliger Ad interim – Leiter des Museums Ciäsa Granda in Stampa gebeten, an der Neugestaltung der Archäologie-Ausstellung im Museum mitzuwirken.
An der offiziellen Eröffnung dieser Ausstellung am 12. August 2009 referierte Frau Prof. Dr. K. von Salis, Silvaplana, über die Geologie des Bergells und die mesolithischen Silexfunde, die von ihr kurz zuvor entdeckt worden waren, während ich ganz allgemein über die urgeschichtlichen und römischen Funde und Fundplätze des Bergells sprach. Der Anlass war gut besucht und stiess auf grosses Interesse.
In unmittelbarer Nähe des sogenannten Masso Avello, d.h. eines wohl spätrömischen Sarkophag-Grabes am Ufer der Maira, das 100 Jahre zuvor entdeckt worden war, fand unter grosser Anteilnahme der einheimischen Bevölkerung anschliessend der Aperitiv statt.
Anlässlich der Vernissage erkundigte sich M. Giacometti bei mir, ob es mir allenfalls möglich wäre, zuhanden des Museums Stampa eine kleine Broschüre zur Ur- und Frühgeschichte des Bergells zu verfassen. Im Einverständnis mit dem Bündner Kantonsarchäologen U. Clavadetscher begann ich kurz vor meiner Pensionierung die hier vorliegende Publikation aufzuarbeiten, d.h. die zur Archäologie des Tales vorhandenen Unterlagen und Quellen zu sammeln und die Broschüre zu schreiben.
Es würde mich persönlich sehr freuen, wenn ich mit dieser Broschüre die einheimische Bevölkerung, aber auch im Tal verweilende Touristen auf die z.T. weit zurückliegenden Ausgrabungen  und Fundplätze (z.B. Castelmur, Motta di S.Pietro, Caslac etc.) aufmerksam machen könnte und auch einzelne Bewohner des Tales dazu motivieren könnte, diesen Fundplätzen die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken und allfällige Neufunde (Einzelfunde, Schalensteine etc.) oder auch auf Baustellen ans Tageslicht tretende Fundstellen und Funde dem Archäologischen Dienst Graubünden in Chur zu melden.

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Mario Negri

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Qualcosa della sua valle, dei suoi monti, i dirupi del Piz Duan, le spaccature fendenti del Sciora, è rimasto come segno indelebile nelle sue sculture. Lo scabro, il roccioso, il ferrigno, l'impervio, il solenne, il disadorno, il solitario, il selvaggio sono rimasti in lui come radici che affondano nella sua terra.
Mario Negri, 1966