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Ausstellung über die Künstlerfamilie: “Da ün Giacometti e l’altar”

Wenn man Giacometti sagt, kommt einem sofort der Name Alberto in den Sinn. Zwar trifft es zu, dass dieser Künstler weltweiten Ruhm erworben hat, doch brachte die Familie Giacometti weitere grosse Künstler  hervor, die nun in einer innovativen Lernwerkstatt vorgestellt werden. Sie wird demnächst, am 25. Mai 2018, im Centro Giacometti in Stampa eingeweiht. Die vom Lausanner Espace des Inventions realisierte Schau ist eine weltweite Première: tatsächlich wurden die Künstlerfamilie und einige ihrer bedeutendsten Werke noch nie in einer speziell für Kinder und Jugendliche realisierten Austellung vorgestellt.
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Die Austellung ist vom 20. Oktober 2018 bis zum 1. Mai 2019 geschlossen

Das sind also diese fünf Giacometti: zuallererst Giovanni, Albertos Vater, der zu seiner Zeit ein anerkannter Maler war, dann Diego, Bruder und treuer Assistent von Alberto, mit der Produktion eigener, heute sehr gesuchten Möbeln. Dann gibt es auch Bruno, der jüngste Bruder von Alberto und Diego, Architekt und Erbauer von zahlreichen Bauten in der Schweiz und im Ausland, und schliesslich Augusto, Vetter zweiten Grades von Giovanni, Maler der Farbe mit bedeutenden Glasfenstern
Giovanni, Augusto, Alberto, Diego und Bruno bilden also eine eigentliche Dynastie von kreativen Persönlichkeiten, die vom kleinen Bergeller Dorf Stampa stammt,  ein wildes und felsiges Bergland in Graubünden, am Übergang vom lateinischen Süden und dem germanischen Norden. Alle fünf hatten die Neugier, auf Reisen zu gehen, um die weite Welt zu entdecken, alle fünf behielten aber enge Beziehungen zu ihrem Heimattal.

 

Die Ausstellung bietet also eine "Tour" im Bergell an, entlang der Lebenswege der fünf Künstler, auf einer Entdeckung ihrer bedeutendsten Werke, “da ün Giacometti e l’altar”, von einem Giacometti zum nächsten. Entlang des Weges finden Sie rund 20 interaktive Posten, ihre Reise führt Sie durch ein Jahrhundert Geschichte der Giacometti-Kunst.


“Da ün Giacometti e l’altar”, im Geburtshaus des Malers Giovanni Giacometti


Eine Ausstellung des Espace des inventions in Lausanne und des Centro Giacometti
Vom 25. Mai 2018 bis zum 30. September 2020
Centro Giacometti, Stampa

Eine speziell für Jugendliche ab 5 Jahren konzipierte Ausstellung, ideal für Schulausflüge
Besuch auf Voranmeldung, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / tel.  0041 81 834 01 40

Für Lehrpersonen: Führer durch die Ausstellung herunterladen / Fragebogen herunterladen / Auf Anfrage: Lösungen zu Fragebogen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Tarife:
Schulklassen: 3 CHF / EUR pro Schüler (Begleiter gratis)
Andere Gruppen (min. 8 Pers.): 5 CHF / EUR pro Person
Voller Preis: 7 CHF / EUR

Mit finanzieller Unterstützung von:
Amt für Kultur des Kantons Graubünden / Swisslos, Chur
Comune di Bregaglia, Promontogno
Fondation Fern Moffat / Société Académique Vaudoise, Lausanne
Boner Stiftung für Kunst und Kultur, Chur
Kanton Waadt, Lausanne
Stiftung Stavros S. Niarchos, Chur

 

Mit der freundlichen Unterstützung von:
Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris
Alberto Giacometti-Stiftung, Zürich
Consorts Berthoud, Genève
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich, Zürich
Bündner Kunstmuseum, Chur
Kunsthaus Zürich, Zürich
K & K, Kunst und Kommunikation, Luzern
Éditions du Chêne - Hachette Livre, Paris
Ruinelli Associati Architetti, Soglio
Kirchgemeinde Grossmünster, Zürich


 

Eröffnung der Ausstellung:
Freitag, 25. Mai 2018 um 14.00 Uhr, im Rahmen von Generazioni al Museo

Es sprachen:

 

Der Aufenthalt im Bergell kann idealerweise mit einer Wanderung im Freien kombiniert werden, indem die innovative kostenlose App Giacometti Art Walk® genutzt wird

Da ün Giacometti e l'altar

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Linea Centro Giacometti

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Statements

Eberhard W. Kornfeld

Danke für die liebenswürdige Betreuung bei unserem Besuch in Stampa am letzten Montag. Der ganze Tag war für uns ein grosses Erlebnis. Eure Konzeption für eine "Gedenkstätte" klingt gut und lässt sich hoffentlich realisieren.
Dr. Eberhard W. Kornfeld, Bern, 10.8.13