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Die Giacomettis - eine Künstlerdynastie

Das kleine Bergdorf Stampa wurde fast hundert Jahre von einer aussergewöhnlichen Familie geprägt. Giovanni, Augusto, Zaccaria, Alberto, Diego und Bruno trugen in zwei Generationen ihren Familiennamen Giacometti und mithin die Bekanntheit des Bergells in die Welt. Doch die künstlerische Tätigkeit in der Familie begann mit Zaccaria Giacometti sen., Zeichnungslehrer von Giovanni und Augusto.

Und auch wenn ihre Wirkungsstätten bis nach Florenz, Zürich und Paris reichten: ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof von San Giorgio bei Borgonovo vereint sie wieder in dem kleinen Tal zwischen Malojapass und Chiavenna.

Das Centro Giacometti wird die Erinnerung über diese Persönlichkeiten wach halten und sie in ihrer Heimat angemessen würdigen.

Zaccaria Giacometti sen.

Stampa 1856 - Stampa 1897

Primarlehrer, Zeichner


Giovanni Giacometti

Stampa 1868 - Glion 1933

Maler


Augusto Giacometti

Stampa 1877 - Zürich 1947

Maler, Glaskünstler

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Zaccaria Giacometti

Stampa 1893 - Zürich 1970

Staatsrechtslehrer, ord. Universitätsprofessor

Publikation von Prof. Dr.  Andreas Kley 2011

Alberto Giacometti

Borgonovo 1901 - Chur 1966

Zeichner, Maler, Bildhauer

Diego Giacometti

Borgonovo 1902 - Parigi 1985

Designer von Einrichtungsgegenständen

Bruno Giacometti

Stampa 1907 - Zollikon 2012

Architekt

Da ün Giacometti e l'altar

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Linea Centro Giacometti

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Statements

Roger Fayet

Stampa und das Bergell bildeten den fortwährenden und verbindenden Bezugspunkt für vier der bedeutendsten Schweizer Künstler: Giovanni, Augusto, Alberto und Diego Giacometti. Diese historische Konstellation und das heute noch erhaltene Atelier eröffnen zusammen mit dem Bestand der Werke in der Ciäsa Granda die einmalige Chance, das im Kontext des Bergells stehende Schaffen aller vier Künstler einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) begegnet der Initiative mit grosser Sympathie und freut sich darauf, die Aktivitäten zum Aufbau des Centro Giacometti wissenschaftlich zu unterstützen.

Dr. Roger Fayet, Direktor des Schweizer Institutes für Kunstwissenschaft, Zürich, 25.5.12