ITDE
   
Text Size

Aktuell

 

Ulrika Sparre: die Künstlerin, die auf Steine hört

Vom 29. bis zum 31. Oktober 2021 weilte die Schwedin Ulrika Sparre in Stampa, begleitet vom Fotografen Fredrik Sweger und von der Kunsthistorikerin Virginia Marano. Sparre besuchte gezielt Steine, um ihre Erzählungen zu hören. Sie hielt sich lange in der Höhle unter dem goldenen Monolithen auf, untersuchte den schwarzen Block auf Cresta und lauschte den grossen Gesteinen am Fusse des Hügels San Pietro zu. Vor ihrer Abreise besuchte die Künstlerin noch den Friedhof von San Giorgio, wo sie vor den Grabsteinen innehielt und aufmerksam zuhörte.

Weiterlesen: Ulrika Sparre: die Künstlerin, die auf Steine hört

   

Susanna Maria Riklin hat uns für immer verlassen

Susanna M. Riklin aus Luzern ist am 20. Oktober 2021 «friedlich ins Licht gegangen». Dies ist der Todesanzeige der Familie in der «Luzerner Zeitung» zu entnehmen. Susannas Grosseltern, Franz Beda und Sophia Riklin-Fiechter, pflegten eine freundschaftliche Verbindung zu Augusto Giacometti und so kam es dazu, dass der Maler der Götti von Susannas Vater Peter Anton wurde. Von ihren Eltern war Susanna beauftragt worden, Briefe Augustos an die Familie sorgfältig für die Nachwelt aufzubewahren, was sie mit grossem Respekt auch tat. Die Fondazione Centro Giacometti spricht der Familie von Susanna M. Riklin das tiefste Beileid aus.

Weiterlesen: Susanna Maria Riklin hat uns für immer verlassen

   

Verein arco maloja: wertvolles Geschenk an das Centro Giacometti

Maloja und Stampa, 29.10.2021 / Am 28. Juni 2003 wurde in der Rotunde in Maloja die Schau «Giovanni Segantini» präsentiert, eine Dokumentation zum Leben, Schaffen und Sterben des Künstlers im Bergell und im Engadin. Bald danach musste die eigentlich als permanente Installation im «Segantini Atelier» in Maloja vorgesehene Ausstellung aber abgebaut und magaziniert werden. In den letzten zehn Jahren lagerte diese in einer Katakombe. Nun schenkte der Verein arco maloja die Ausstellung der Fondazione Centro Giacometti, die alles daransetzen wird, diese zu neuem Glanz zu verhelfen.

Weiterlesen: Verein arco maloja: wertvolles Geschenk an das Centro Giacometti

   

Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Kultur in Italienischbünden: wohin des Weges?

Stampa, 12.10.2021 / Am Samstag, den 23. Oktober, lädt die Pro Grigioni Italiano (Pgi) Vertreter von Kulturinstitutionen nach Soglio ein, um eine von der Radiotelevisione Svizzera Italiana (RSI) in Auftrag gegebene Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Kulturangebote in Italienischbünden vorzustellen. Die vorliegende Studie, die Raphaël Scacchi von der Firma BAK Economics in Zusammenarbeit mit der Pgi durchgeführt hat, hatte das Ziel, das Kulturpanorama unserer Region zu beschreiben und ihr wirtschaftliches Potenzial zu ergründen. Die Studie kommt jedoch lediglich zu banalen Schlüssen: sie berechnet nur die direkten Auswirkungen des Kulturangebots, befragt nur einzelne Institutionen, berücksichtigt keine alternativen oder potentiellen Kulturressourcen und gibt keine Richtungsangaben der Kulturangebote an.

Weiterlesen: Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Kultur in Italienischbünden: wohin des Weges?

   

Die App "Giacometti Art Walk" wurde aktualisiert und ist sofort wieder nutzbar

Die App "Giacometti Art Walk" wurde auf die neuesten Versionen der gängigsten Mobilgeräte aktualisiert. Der "Videoguide" begleitet den Besucher auf einigen Wegen im Bergell (GR), um Orte, Biografie und Anekdoten rund um die Giacometti-Künstler zu entdecken.
Jetzt funktioniert die App wieder für die beiden meistgenutzten mobilen Gerätesysteme der Welt, Android und Apple.

Weiterlesen: Die App "Giacometti Art Walk" wurde aktualisiert und ist sofort wieder nutzbar

   

Die fünf Giacometti in Saint-Paul-de-Vence

Im Sommer 2021, vom 3. Juli bis 14. November, zeigt die Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence bei Nizza die einzigartige Ausstellung "Die Giacometti: eine Familie von Schöpfern". Damit wird erstmals in Frankreich die ganze Künstlerfamilie aus Stampa präsentiert. Rund um Alberto, der vor allem für seine emblematischen, fadenförmigen Skulpturen bekannt ist, entdeckt das Publikum auch das Werk seines Vaters Giovanni und dessen Cousins zweiten Grades Augusto, beides Maler.

Weiterlesen: Die fünf Giacometti in Saint-Paul-de-Vence

   

Die Gesichter von Soshana e Giacometti: Vernissage der Ausstellung

Stampa, 3.7.21 / Rund 50 Personen nahmen heute an der Eröffnung der Ausstellung über die Wiener Malerin Soshana (1927-2015) teil, die auch ihrer Begegnung mit Alberto Giacometti gewidmet ist. Regierungsrat Jon Domenic Parolini, Grossrat Maurizio Michael und der Präsident der Gemeinde Bregaglia Fernando Giovanoli, begleitet von Kulturrat Jon Bischoff, würdigten die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit. Der Sohn des Künstlers, Amos Schueller, stellte dem Centro Giacometti 36 im Salone ausgestellte Werke zur Verfügung und erinnerte an Schlüsselmomente im Leben seiner Mutter.

Weiterlesen: Die Gesichter von Soshana e Giacometti: Vernissage der Ausstellung

   

Fondazione Centro Giacometti: Jahresbericht 2020

Stampa, Juni 2021 / Im Jahr 2020 arbeitete die Fondazione an zwei Buchpublikationen weiter. Das Projekt über die Geschichte des Murettopasses von Saveria Masa ist fertiggestellt worden und wurde erstmals in Sondrio noch kurz vor dem COVID-Lockdown vorgestellt. Die Augusto Giacometti-Biografie ist noch in Bearbeitung und erscheint im Frühjahr 2022 im Verlag Scheidegger & Spiess.

Weiterlesen: Fondazione Centro Giacometti: Jahresbericht 2020

   

Seite 4 von 43

Augusto-Biografie

Geschichte des Muretto

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Künstlerdynastie

 

Giacometti Art Walk

Linea Centro Giacometti

Teilen

Wissenschaftspartner

 

Mit Unterstützung von


 

Mitglieder

 

Statements

Guido L. Luzzatto

Was sollte, für Menschen, die die Kunst um des Menschenleben willen lieben, angenehmer sein, als eine solche Wohnstätte zu besuchen, die keine tote Gedenkstätte geworden ist, sondern als Umgebung eines Künstlerlebens noch dasteht und lebt, so wie sie war, als der junge Maler hier aus- und einging?
Guido L. Luzzatto, in einem Artikel in der "Neuen Bündner Zeitung" vom 20. Juli 1954 mit dem Titel "Besuch im Geburtshaus von Giovanni Giacometti"