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Installierung einer Skulptur von Rui Chafes

Stampa 25.11.20 / In Anwesenheit des portugiesischen Künstlers Rui Chafes wurde heute eine seiner Skulpturen an ihr Endstandort platziert. “Schlaflose Augen”, so heisst die speziell für den Garten des ehemaligen Hotels Piz Duan konzipierte Skulptur, machte über zwei Flugetappen eine Verschiebung von rund 30 Metern durch. Auf der Kippe stehend wurde sie auf einer über den Fluss Maira schwebende Holzplattform festgeschraubt. Diese unerwartete Erscheinung, dieses ausserordentliche Objekt wird von nun an einem historisch bedeutsamen Ort Leben einhauchen, der in einer Optik von internationaler Gegenwartskunst und -kultur neu entdeckt werden kann.

Die ausgeprägte Horizontalität des Blickes der Skulptur von Chafes wird fortan, einer Lanze gleich, den Hang des Berges Piz Duan bedrohen und die Phantasie der Betrachter anfeuern, einen geheimnisvollen Dialog mit der Gedankenwelt Alberto Giacomettis aufnehmend.

Virginia Marano, Kuratorin der Installation, schreibt dazu: Die Skulptur "Schlaflose Augen" des portugiesischen Künstlers Rui Chafes findet ihren idealen Platz im Garten des ehemaligen Hotels Piz Duan. Der Blick strebt nach Unendlichkeit jenseits des Flusses Maira und der Berghänge. Die Augen nehmen die Beziehung zur Landschaft und zum Unsichtbaren wahr, sehen und gestalten sie neu. So befindet sich der Betrachter in einer ästhetischen Erfahrung zeitgenössischer Kunst und erkennt das von Giacomettis "Le Nez" -Käfig ausgehende scharfe Profil, um eine existenzielle Reise auf der Suche nach dem Absoluten zu beginnen.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Künstler und an die Kuratorin, aber auch all jenen Personen und Firmen, die zur Realisierung, zum Transport, zur Verzollung, zur Vorbereitung der Plattform und zur Montage beigetragen haben.

Die offizielle Vorstellung des Werkes ist für Sonntag, den 4. April 2020 geplant. Weitere Details dazu werden folgen.

 

Foto: Natalya, Silvio e Marco Giacometti

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Statements

Eberhard W. Kornfeld

Danke für die liebenswürdige Betreuung bei unserem Besuch in Stampa am letzten Montag. Der ganze Tag war für uns ein grosses Erlebnis. Eure Konzeption für eine "Gedenkstätte" klingt gut und lässt sich hoffentlich realisieren.
Dr. Eberhard W. Kornfeld, Bern, 10.8.13