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Alberto Giacometti und Maurice Merleau-Ponty - Ein Dialog über die Wahrnehmung

Das Verlagsprojekt von Lorella Scacco “Alberto Giacometti e Maurice Merleau-Ponty. Un dialogo sulla percezione” (Alberto Giacometti und Maurice Merleau-Ponty. Ein Dialog über die Wahrnehmung) ist das erste Alberto Giacometti gewidmete Buch, das eine phänomenologische Deutung seines künstlerischen Werkes erforscht und anbietet.
Der Band vertieft zum ersten Mal den intellektuellen Austausch, der zwischen dem Künstler und dem Philosophen Merleau-Ponty in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte, der bereits vom Wissenschaftler Reinhold Hohl erwähnt wurde.
Das Buch, das von Gangemi Editore herausgegeben wird, wird einen Briefwechsel zwischen der Autorin Lorella Scacco und Reinhold Hohl beinhalten, der zum Ende der Neunziger Jahre erfolgt war.

Das Buch wird im Frühjahr 2017 anlässlich der Einweihung des Schweizer Pavillons bei der Biennale in Venedig durch Philipp Kaiser erscheinen und wird an Alberto Giacometti angelehnt sein.

Maurice Merleau-Ponty ist ein wichtiger Philosoph des 20. Jahrhunderts. Jüngst stand er wegen der Wiederaufnahme seines Gedankens durch zahlreiche Wissenschaftler im Zentrum eines grossen Interesses. Durch das Vorwort von Prof.ssa Fiorella Bassan, Dozentin für philosophische Hermeneutik bei der Römischen Universität La Sapienza, bedient sich das Buch der Zusammenarbeit mit diesem Universitätssitz.

Die englische Übersetzung des Buches würde eine grössere Verbreitung des Werkes von Alberto Giacometti auf internationaler Ebene und insbesondere in den Nördlichen Ländern erlauben, wo die Buchautorin während ihrer seit mehr als fünfzehn Jahren ausgeführten Arbeit als Kuratorin von Kunstausstellungen zahlreiche Kontakte entwickelt hat.
Ausserdem würde die englische Übersetzung des Buches unter anderem eine Präsentation des Bandes beim Louisiana Museum of Art, Humlaeback in Dänemark vorhersehbar machen, das viele Werke von Alberto Giacometti sowie einen ihm gewidmeten Saal besitzt, der zu den Bedeutendsten Europas gehört.

Wir wünschen uns, dass die Autorin Lorella Scacco die Finanzierung der Übersetzung ihres Textes in Englisch erreichen kann und bitten Interessenten, sich direkt mit der Autorin in Verbindung zu setzen.

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Statements

Manuel Gasser

In diesem Verstande ist Alberto Giacometti nicht nur ein typischer, sondern auch ein guter Bergeller. Ein so typischer und guter Bergeller, dass man, des bin ich sicher, seine Kunst und Geisteshaltung erst dann versteht, wenn man das Bergell und Giacomettis Dorf Stampa kennt.
Manuel Gasser (1909-1979), Chefredaktor des Kulturmagazins „Du“ , Februar 1962