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Amici del Centro Giacometti besuchen den Thurgau

Vom 23. bis zum 25. Mai 2014 haben sich Mitglieder des Vereins der Amici del Centro Giacometti auf Kunstreise begeben. Urs Schildknecht, ein ins Bergell ausgewanderter Thurgauer und engagierter Freund des Projektes Centro Giacometti, hat in Kontakt mit der Thurgauer Kunstgesellschaft eine dreitägige Kunstreise in den Thurgau und das Schaffhauserland organisiert. Die Amici danken der Thurgauer Kunstgesellschaft mit ihrem Präsidenten Karl Studer für die wertvollen und schönen Begegnungen.


Dicht war das dreitägige Programm: Führungen und Rundgänge im Kloster Fischingen und in der Kartause Ittingen, im Kunstmuseum und im Napoleonmuseum, im Adolf-Dietrich-Dorf Berlingen und im Kunstraum Kreuzlingen. Daneben gab es reichlich Gelegenheit für Gespräche mit dem Direktor des Klosters Fischingen Werner Ibig, dem Architekten Werner Keller, dem Direktor der Kartause Ittingen Markus Landert, dem Kurator des Kunstraumes Kreuzlingen Richard Tisserand sowie mit Bettina Huber und Willi Tobler vom Adolf Dietrich-Haus. Eine Schifffahrt auf dem Untersee und ein Rundgang durch Stein am Rhein lockerten die Reise auf.

Im Fokus: Adolf Dietrich

Im Zentrum des Interesses standen Kunst und Kultur im Thurgau, insbesondere die Persönlichkeit und das Werk von Adolf Dietrich, bedeutendster Thurgauer Maler, der in Berlingen direkt am Ufer des Untersees geboren ist. Dessen Haus und Lebensort kann heute besichtigt werden. Werke Dietrichs im Kunstmuseum Thurgau sowie das ehemalige Haus und Garten des Malers vermitteln ein eindrückliches Bild vom Schaffen und den speziellen Lebensumständen dieses Künstlers. Diese Eindrücke geben gute Hinweise zur zukünftigen Gestaltung des Centro Giacometti.

Zu Augusto Giacometti in Frauenfeld und Thayngen
Die Kunstreise führte die Amici auch zu Werken von Augusto Giacometti – zum Glasfenster in der evangelischen Stadtkirche Frauenfeld und zum Chorfenster in der Kirche Thayngen - die Marco Giacometti, Nachkomme der Malerdynastie und Präsident der Fondazione Centro Giacometti, erläuterte. «Kultur kann Menschen anziehen, doch dazu sind Investitionen notwendig», so Giacometti. «Dies hat sich wieder einmal bestätigt: Die exzellenten Besucher- und Seminarzentren im Kanton Thurgau sind anschauliche Beispiele dafür».

Da ün Giacometti e l'altar

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

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Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Linea Centro Giacometti

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Statements

Christoph Beat Graber

Ich denke, dass Ihr Projekt einen wichtigen Beitrag leisten könnte, eine Art von Tourismus ins Bergell zu locken, der zum Tal passt und seine nachhaltige Entwicklung fördert.
Prof. Dr. jur. Christoph Beat Graber, Leiter der Forschungsgruppe Grenzüberschreitendes Kommunikations- und Kulturrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern, 18. Juli 2011