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Fondazione Centro Giacometti: Stiftungsrat beschliesst Prioritäten für Angebotsgestaltung

Zürich, 6. März 2014 / Der Stiftungsrat der Fondazione Centro Giacometti traf sich heute in Zürich zu seiner ersten Sitzung des Jahres 2014. Auf der Traktandenliste standen die Verabschiedung des Jahresberichtes und der Rechnung 2013, die Ausrichtung der Angebotsgestaltung des zukünftigen Centro Giacometti sowie die Aktivitäten im laufenden Jahr und im Gedenkjahr 2016. „Die strategische Ausrichtung hat ein festes Fundament erhalten“, so Stiftungsratspräsident Marco Giacometti nach der Sitzung.

Im ersten Teil der Sitzung beschäftigte sich der Stiftungsrat mit den statutarischen Traktanden. Bereinigt und verabschiedet wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2013. Demnächst werden sie an dieser Stelle aufgeschaltet.

Intensiv diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschliessend über die Gestaltung und die Prioritäten der vier verschiedenen Säulen des Centro Giacometti-Angebotes. Dieses wird nicht bloss einen erlebnisorientierten Rückblick auf vergangene kunsthistorische Ereignisse im Bergell ermöglichen, wenn auch diese bedeutsam waren.
Das zukünftige Angebot wird sich vielmehr auch mit der Gegenwart auseinandersetzen und ein Ausbildungsangebot für Jugendliche beinhalten. Gerade auch dieser Vermittlungsbereich für Schulklassen soll mit hoher Priorität vorangetrieben werden, weshalb der Stiftungsrat eine Arbeitsgruppe eingesetzt hat.
Als erstes, touristisch nutzbares Projekt soll bis zum Gedenkjahr 2016 die Giacometti-App realisiert werden, als vielseitig einsetzbarer digitaler Wanderführer.
Schliesslich hat der Stiftungsrat die Weichen gestellt für die baldige Realisierung eines Szenographie-Konzeptes.

Nicht zu kurz kamen die Gespräche über die möglichen Aktivitäten im Gedenkjahr 2016. Auch hier betonte der Stiftungsrat die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den anderen Kulturanbietern des Tales, weshalb sich die Stiftung dafür einsetzen wird, eine breit abgestützte Plattform „Giacometti 2016 im Bergell“ aufzubauen.

Nach der Sitzung zeigte Andreas Kley dem Stiftungsrat das neu eingerichtete Zaccaria Giacometti-Zimmer, in dem Giacomettis Bibliothek und eine Reihe von Fotos und Zeichungen mit dem berühmten Zürcher Staatsrechtlehrer mit Bergeller Wurzeln ausgestellt sind. Christian Klemm führte schliesslich durch die Alberto Giacometti-Ausstellung im Zürcher Kunsthaus.



Foto (Emilie Le Mappian), vlnr: Rosita Fasciati-Vincenti (Gemeinderätin Bereich Kultur Comune di Bregaglia), Patrick Refalo (Generalsekretär der Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris), Christoph Beat Graber (Amici del Centro Giacometti), Andreas Kley (Institut für Rechtswissenschaft der Universität Zürich), Marco Giacometti (SR-Präsident), Christian Klemm (Alberto Giacometti-Stiftung, Zürich) und Urs Schildknecht (SR-Vizepräsident).

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Claudia Demel

Ich möchte behaupten, dass das Werk der Giacomettis nur zu verstehen ist, wenn man die Auseinandersetzung mit den Künstlern selbst sucht. Und diese Suche führt einen zwangsläufig ins Bergell und nach Stampa als einen Ort der lebenslangen Inspiration und Verbindung.
Ermöglichen wir also diese Reise durch das Dreigestirn der Künstlerfamilie Giacometti aus Werk – Personen – Schaffensort all jenen, die sich auf diese spannende Reise begeben wollen. Lassen wir den Stern Stampa erleuchten. Ich helfe sehr gern dabei.

Claudia Demel, Basel, Kunstinteressierte und Fachjournalistin