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Zeitgenössische Kunst im Inspirationsort der Giacomettis?

Chur, 12. Februar 2014 / Zeitgenössische Künstler stellen im Bergell seit mehreren Jahren an verschiedenen Orten ihre Werke aus. Das Giacometti-Dorf Stampa wurde als Ausstellungsort für Gegenwartskunst aber bisher nicht berücksichtigt. Marco Giacometti und die Schwyzer Künstlerin Maya Lalive sind in Chur der Frage nachgegangen, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Dialog von zeitgenössischer Kunst mit dem künstlerischen Erbe im Prägungs – und Inspirationsort der Giacomettis zu ermöglichen.



Das Centro Giacometti könnte zeitgenössischen darstellenden Künstlern die Gelegenheit bieten, sich am Prägungs- und Inspirationsort der Künstler der Familie Giacometti mit Landschaft und Gesellschaft der Region auseinander zu setzen und die dabei entstehenden Werke im Rahmen von Sonderausstellungen zu präsentieren.

Diese Idee diskutierten Stiftungsratspräsident Marco Giacometti und die Künstlerin Maya Lalive, deren Gatten einer angestammten Bergeller Familie angehört und die mit dem Tal eng verbunden ist. Mit einer institutionalisierten Ausstellungsreihe würde das Centro Giacometti einen Beitrag leisten zur Etablierung des Bergells als Ort zeitgenössischer Kunst.

Die Gespräche, die sowohl Stiftungsintern als auch mit potenziellen Partnern in der nächsten Zeit geführt werden, sollen die Machbarkeit dieser Idee aufzeigen.

Abbildung oben links: Werk von Maya Lalive aus der Serie "Nichts ausser Granit" von 2008-2011, aus www.mayalaliveart.ch

Foto unten rechts: Marco Giacometti und Maya Lalive an ihrer Besprechung am 12. Februar in Chur

Da ün Giacometti e l'altar

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Linea Centro Giacometti

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Statements

Alois Vinzens

Das Centro Giacometti in Stampa, eines der wenigen noch möglichen bedeutungsvollen kulturellen Projekte in Graubünden, hat eine echte Chance auf Unterstützung durch den GKB Beitragsfonds. Wichtig ist aber, dass das Projekt professionell geführt wird, und dass auch die Region hinter dem Vorhaben steht.
Alois Vinzens, CEO der Graubündner Kantonalbank, Chur, 3.6.10