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Projekt Giacometti-App: Arbeitssitzung in Sondrio

Sondrio, 5. Februar 2014 / In der Biblioteca Luigi Credaro der Banca Popolare di Sondrio fand heute eine Planungssitzung im Hinblick auf die Realisierung eines Apps statt, welches der Biographie und dem Werk der Giacometti-Künstler gewidmet ist. Es geht um einen touristischen digitalen Führer, der für Wanderer des Bergells nutzbar ist. Ab 2016 werden audiovisuelle Inhalte mit einem spezifischen örtlichen Bezug verügbar sein. Die Arbeitsgruppe konzentrierte sich dabei auf die technischen und erzählerisch-szenografischen Aspekte.


Andrea Fenoglio und Diego Mometti, die beiden Dokumentarfilmer aus dem Piemont, die bereits 2011 mit dem Centro Giacometti zusammengearbeitet und Zeitzeugnisse im Bergell zusammengetragen hatten, haben sich mit den Strategien befasst, mit denen die Erzählungen in den Kontext eingepasst werden kann, in der sich die Ereignisse rund um die Künstler aus der Giacometti-Familie abgespielt haben. EDV-technische Fragen wurden von Danilo Nussio von der Firma ecomunicare aus Poschiavo, die das Projekt technisch betreuen wird, erläutert. Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti, unterstrich die Bedeutung der Präsentation eines attraktiven Angebots anlässlich des Gedenkjahres in zwei Jahren. Die Zeit drängt zwar, doch dank der bereits geleisteten Vorarbeiten kann ein innovatives Projekt zum Abschluss gebracht werden, das gerade für das Bergell, der noch unerschlossene Potentiale mit Blick auf die Öffnung hin zu neuen Technologien hat, ideal ist.

Die Teilnehmer an der Arbeitssitzung in Sondrio, von rechts nach links: Danilo Nussio, Diego Mometti, Andrea Fenoglio und Marco Giacometti

Da ün Giacometti e l'altar

Giacometti Art Walk

Alberto, neuer Fotoband

Leggere la Bregaglia

Zaccaria Giacometti

Frühgeschichte Bergell

Linea Centro Giacometti

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Statements

Roger Fayet

Stampa und das Bergell bildeten den fortwährenden und verbindenden Bezugspunkt für vier der bedeutendsten Schweizer Künstler: Giovanni, Augusto, Alberto und Diego Giacometti. Diese historische Konstellation und das heute noch erhaltene Atelier eröffnen zusammen mit dem Bestand der Werke in der Ciäsa Granda die einmalige Chance, das im Kontext des Bergells stehende Schaffen aller vier Künstler einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) begegnet der Initiative mit grosser Sympathie und freut sich darauf, die Aktivitäten zum Aufbau des Centro Giacometti wissenschaftlich zu unterstützen.

Dr. Roger Fayet, Direktor des Schweizer Institutes für Kunstwissenschaft, Zürich, 25.5.12