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Das Buch über die Frühgeschichte des Bergells wurde vorgestellt

Stampa, 1. Oktober 2011 / In Anwesenheit eines zahlreichen Publikums ist am Samstag, den 1. Oktober im Palazzo Castelmur in Coltura das neue Buch von Jürg Rageth vorgestellt worden, das der Ur- und Frühgeschichte des Bergells gewidmet ist. Die Gemeindepräsidentin Anna Giacometti  überbrachte die Grüsse der Gemeinde Bergell. Sie hielt untere Anderem fest: "Die eigene Geschichte und die eigenen Wurzeln zu kennen stärkt die Identität einer Gemeinschaft; es ist also besonders wichtig, mitzuhelfen, die Herkunft unserer Leute bekannt zu machen”. Der Autor, der Archäologe Jürg Rageth, fasste den Inhalt des Buches zusammen, indem er auf die wichtigsten Funde im Bergell aus der Mittelsteinzeit bis zur Römerzeit einging.

Die Geologin Katharina von Salis präsentierte in einer lebendigen Art und Weise das Forschungspotenzial der archäologischen Forschung in unserer Region, während Gianni Lisignoli die Zusammenarbeit zwischen den Kulturgesellschaften und den Behörden im Bergell dies- und jenseits der Staatsgrenze begrüsste; die Associazione italo-svizzera per gli scavi di Piuro hatte den Amici del Centro Giacometti vorgeschlagen, das Buch in einer zweisprachigen Fassung, auf Deutsch und auf Italienisch, herauszugeben, so dass es auch für jene Personen verständlich wird, die kein Deutsch verstehen. Der Vorschlag ist berücksichtigt worden. “Das nun vorliegende Buch hat ein ansprechendes Layout, es zeichnet sich durch klare Zeichnungen und Fotos sowie durch eine gut lesbare Schrift aus, so dass es sich auch für die Schule und für ein nicht Fachpublikum eignen wird”, so Gianni Lisignoli im Palazzo Castelmur. Mit dieser Buchpräsentation ist das Thema der Darstellung der Bergellergeschichte im Mittelalter und in der Neuzeit eröffnet worden.

Das 156seitige, zweisprachige Buch, durch Gian Primo Falappi aus Sondrio exzellent übersetzt, beihnaltet sowohl 54 Abbildungen (Fotos und Zeichnungen) als auch eine geografische Karte mit den Fundstellen und eine Zeittafel. Das Buch richtet sich an all jene Personen, die sich für die Geschichte des Bergells interessieren, insbesondere auch an die Wanderer, welche die historischen Stätten besser interpretieren wollen.

Zum Grusswort von Anna Giacometti   

Zum Grusswort von Gianni Lisignoli

Zur Präsentation von Katharina von Salis

Zum Vorwort des Autors

Zum Vorwort des Herausgebers

Zur Zusammenfassung der Ur- und Frühgeschichte des Bergells

Lese den Artikel in der Engadiner Post vom 6.10.11

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Einige Situationen am Anlass des 1. Oktober 2011 im Palazzo Castelmur in Coltura (Fotos: Flavio Mezzera)

  

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Statements

Marco Giacometti

Wir wollen versuchen, die Kumulation von Ereignissen in jenem kurzen historischen Moment zum Ausdruck zu bringen, in dem der radikalste Bruch in der Geschichte der modernen Bildhauerei durch Alberto Giacometti entstehen konnte. Die Bergeller Begebenheiten sind dafür von zentraler Bedeutung. Als Leitidee kann die Bedeutung der Frühförderung von Talenten gelten, die nicht nur im Sport oder in MINT-Fächern für die Laufbahn von Individuen ausserordentlich wichtig ist, sondern auch bei Disziplinen mit kreativem Hintergrund. Bei der Analyse der Laufbahnen aller Giacometti-Künstler wird dies sehr deutlich.

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti, 12.11.2017