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Susanna Maria Riklin hat uns für immer verlassen

Susanna M. Riklin aus Luzern ist am 20. Oktober 2021 «friedlich ins Licht gegangen». Dies ist der Todesanzeige der Familie in der «Luzerner Zeitung» zu entnehmen. Susannas Grosseltern, Franz Beda und Sophia Riklin-Fiechter, pflegten eine freundschaftliche Verbindung zu Augusto Giacometti und so kam es dazu, dass der Maler der Götti von Susannas Vater Peter Anton wurde. Von ihren Eltern war Susanna beauftragt worden, Briefe Augustos an die Familie sorgfältig für die Nachwelt aufzubewahren, was sie mit grossem Respekt auch tat. Die Fondazione Centro Giacometti spricht der Familie von Susanna M. Riklin das tiefste Beileid aus.


Im September 2019, als das Centro Giacometti bereits an der Arbeit war zu Augusto Giacomettis Biografie, kontaktierte Susanna M. Riklin uns mit dem Angebot, Informationen zu Giacomettis Korrespondenz zur Verfügung zu stellen. Ihre Familie sei im Besitze von persönlichen Briefen, welche Augusto Giacometti verfasst hat: «Inhaltlich auch interessant, beauftragten doch meine Grosseltern Giacometti ein Mosaik mit dem Thema Franz von Assisi für sie herzustellen», so Susanna in ihrer damaligen Nachricht.

So kam es zu einem freundschaftlichen und offenen Austausch zwischen Susanna M. Riklin und uns. Wir tauschten uns regelmässig aus und trafen uns, hier in Stampa, in Luzern, in Zürich und in Uznach, wo Giacomettis Mosaik Franz von Assisi hängt. Susanna las mit Interesse die transkribierten und kontextualisierten Texte für die Augusto-Biografie und freute sich auf die Buchvernissage und auf den Gedenkanlass zum 75.sten Todesjahr des Künstlers im kommenden Jahr. Ich habe ihr kürzlich noch die grafisch aufgearbeiteten Seiten geschickt, meine Post blieb aber unbeantwortet. Mit grossem Bedauern mussten wir vom Tode Susannas nach ihrer kurzen Erkrankung Kenntnis nehmen.

Wir sind dankbar für Susanna M. Riklins Unterstützung und werden ihr Andenken in Ehren halten.

Marco Giacometti, Präsident der Fondazione Centro Giacometti

 

 

 

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Claudia Demel

Parto dal presupponsto che l’opera dei Giacometti possa essere compresa unicamente cercando lo scambio con gli artisti stessi. E questa ricerca ci porta necessariamente in Bregaglia e a Stampa quale luogo d’incessante ispirazione ed attaccamento.
Rendiamo dunque possibile questo viaggio attraverso la triade della famiglia d’artisti Giacometti composta da opera - personalità - luogo di lavoro a tutti coloro che vogliono intraprendere questo affascinante percorso. Accendiamo la stella di Stampa. Aiuterò molto volentieri.

Claudia Demel, Basilea, interessata all'arte e giornalista di settore